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01/04

O.ö. Jugendsinfonieorchester

Kategorie Klassik / Orchesterkonzert
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Montag 19:30
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Ort Toscana Congress Gmunden
O.Ö. Jugendsinfonieorchester © Reinhard Winkler
Katharina Wincor © Andrej Grilc

O.Ö Jugendsinfonieorchester
Katharina Wincor
| Dirigentin

Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 101 in D-Dur, Hob. I:101 (1794)

Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 7 in E-Dur, WAB 107 (1881-1883)

Mit Katharina Wincor steht eine junge aufstrebende Dirigentin unserer Zeit am Pult des Oö. Jugendsinfonieorchesters. Genau wie Anton Bruckner hat auch sie ihre musikalischen Wurzeln in Oberösterreich. So wie auch die jungen Musiker:innen des Oö. Jugendsinfonieorchesters, ein Orchester des Oö. Landesmusikschulwerks.

Dieser gemeinsame musikalische Nährboden ist der Ausgangspunkt für eine besondere Serie mit vier Konzerten, in der sich die jungen Musiker:innen gemeinsam mit Katharina Wincor dem Genius Loci – Anton Bruckner – widmen.

Im ersten Teil wird Joseph Haydns Sinfonie Nr.101 mit dem Beinamen „Die Uhr“ erklingen, welche er im Rahmen seiner zweiten Englandreise komponierte. Nach der Uraufführung 1794 in London schrieb ein Kritiker: „Nichts könnte origineller sein als das Thema des ersten Satzes; und hat er einmal ein treffliches Thema gefunden, kann niemand besser als Haydn unaufhörliche Mannigfaltigkeit daraus schöpfen, ohne auch nur einmal davon abzulassen. Die Gestaltung der Begleitung im Andante, obgleich höchst schlicht, war meisterhaft, und wir hörten nie zuvor einen reizvolleren Eff ekt als den des Trio im Menuett. – Es war Haydn, was könnte man, was bräuchte man mehr zu sagen?“

Der zweite Teil steht ganz im Zeichen Anton Bruckners.
Seine 7. Sinfonie, uraufgeführt 1884 in Leipzig mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Arthur Nikisch, brachte ihm endlich seine langersehnten Anerkennung von Musiker:innen und Publikum. Dieses Werk wurde dem „Märchenkönig“ Ludwig II. von Bayern gewidmet. Man hat Bruckners gewaltige Sinfonien mit der Architektur gotischer Kathedralen verglichen und die Herkunft des Komponisten von der Orgel ist auch in der Siebten mit ihren registerartigen Klangfarbenwechseln und Choralzitaten unüberhörbar. Doch dieser sakrale Raum wird hier erweitert um deutliche Wagner-Anklänge. So bringt die Siebte beide Glaubenswelten Bruckners zusammen: das Fundament seiner streng katholischen Frömmigkeit, aber auch die mystische Erfahrung des Wagner’schen Klangtempels – einer Kunstreligion, die Trost und Erlösung verhieß.

Eine Werkeinführung findet um 19:00 im Foyer im 1. Stock statt.

Ein Programm, das mitreißt und begeistert

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