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03/03

L'Orfeo Barockorchester

Kategorie Klassik / Orchesterkonzert
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Sonntag 11:00
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Ort Toscana Congress Gmunden
L'Orfeo Barockorchester © wali.pix
Collegium Vocale © Mario Balzi
L'Orfeo Barockorchester © wali.pix

L'Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg
– Dirigentin
Collegium Vocale Salzburg
Ekaterina Krasko
– Sopran
Marcia Sacha – Sopran
Tamara Obermayr – Alt
Yvonne Douthat – Alt
Virgil Hartinger – Tenor
Thomas Schneider – Bass
Oddur Jónsson – Bass

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Wolfgang Amadeus Mozart

Maurerische Trauermusik (1785) KV 477 (479a)

Wolfgang Amadeus Mozart

Laudate Dominum (1780) aus den „Vesperae solennes de Confessore“ KV 339

Wolfgang Amadeus Mozart

Requiem (1791) d-Moll KV 626

Respekt vor den Toten ist in der Musikgeschichte keine verbreitete Tugend. Kaum lässt ein Komponist ein Werk unfertig auf die Nachwelt kommen, schon sind diensteifrig die Vollender zur Hand. Da aber kaum einer der Meister so schlau war wie Johannes Brahms, der alles Unfertige verbrannte, gibt und gab es allerhand zu vollenden: Bachs „Kunst der Fuge“, Schuberts sinfonische Fragmente … die Liste ließe sich mühelos fortsetzen, doch ganz egal wie lang sie ist, ein Werk würde darauf immer einen Ehrenplatz einnehmen: Mozarts Requiem. Nur Introitus und Kyrie hatte er noch fertiggestellt, für Sequenz und Offertorium zumindest den Vokalsatz niedergeschrieben und mit einigen unumgänglichen Instrumentationsspuren umrankt. Der Rest des Requiems fehlt, wenn man von einem Skizzenblatt absieht, auf dem der Komponist eine Doppelfuge skizzierte, als Finale für das gesamte Werk. Dieser Torso wurde schon kurz nach Mozarts Tod von Komponisten aus seinem Umfeld „vollendet", so beispielsweise von Mozart-Schüler Franz Xaver Süßmayr, dem Mozarts kompakter, fürs Requiem völlig neu entwickelter Vokalstil genauso fremd war wie die höheren Weihen des Komponierhandwerks.

Das L’Orfeo Barockorchester gehört seit 25 Jahren zu den markantesten Stimmen der Alten Musik. Hingabe, Kontinuität und ein wertschätzender Ensemblegeist, der auch große Lust auf Neues in sich trägt, sind die Basis, auf der die Orchestergründerin und Dirigentin Michi Gaigg ihre farbenreiche, klangsinnliche wie temperamentvolle Handschrift entwickelt.

Eine Werkeinführung findet um 10:30 im Foyer im 1. Stock statt.

Wie ihre Liebe zur Barockmusik durch die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt befeuert wurde und was wir beim Passionskonzert am 3. März erwarten dürfen, verrät Michi Gaigg im Interview den OÖ Nachrichten: "Harnoncourts Vorlesungen waren wie Krimis"

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