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Ein Sommer, der bleibt

unser Rückblick auf den Festwochensommer 2025

Begeisterung, Begegnungen und große Emotionen: Wir blicken auf einen Sommer zurück, der in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war. Über 45.000 Besucher:innen erleben 2025 unsere Veranstaltungen – mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Festwochen und sogar mehr als im Kulturhauptstadtjahr 2024. Dieser Rekord zeigt uns nicht nur die Strahlkraft der Festwochen, sondern auch, wie groß das Bedürfnis nach Kunst, Kultur und Begegnung ist.

Ein Sommer voller Höhepunkte

Ob unter freiem Himmel, in historischen Hallen oder im intimen Rahmen des Stadttheaters: Die Vielfalt der Festwochen zeigte sich in ganz besonderen Momenten. Tausende junge Besucher:innen feierten beim Festwochen Open Air im Toscanapark das 20-jährige Jubiläum der Band Bilderbuch – ein Abend, der das Festivalgelände in eine vibrierende Bühne der Jugendkultur verwandelte.

Nicht minder intensiv war das Salzklang-Wochenende in der Salzlagerhalle der Saline Ebensee: Gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz, Rolando Villazón und Daniela Dett erlebten wir ein Konzert von außergewöhnlicher Strahlkraft. Ein weiteres Glanzlicht setzte unser langjähriger Festwochenfreund Philipp Hochmair, der mit seinem „Jedermann Reloaded“ das Publikum erneut in Bann zog.

Theater und Literatur mit Tiefgang

Auch im Theater und in der Literatur erwiesen wir uns als Ort intensiver Auseinandersetzung. Christian Krachts EUROTRASH – in Kooperation mit dem Landestheater Linz – wurde durch Petra Morzé und Benedikt Steiner zu einem Abend von schonungsloser Wucht, der ebenso verstörte wie faszinierte. Besonders eindrucksvoll war die vollbesetzte Schulvorstellung, bei der viele junge Menschen spürten, wie unmittelbar Theater unter die Haut gehen kann. Solche Formate machen sichtbar, wie stark Theater Horizonte erweitern und neue Perspektiven auf sich selbst und die Welt eröffnen kann. Wir sind überzeugt, dass es eine unserer wertvollsten Aufgaben ist, jungen Menschen den Zugang zu solchen Erfahrungen zu ermöglichen.

Literarisch prägte uns in diesem Sommer besonders Hermann Beil. Als langjähriger Wegbegleiter Thomas Bernhards verlieh er seiner Lesung im Thomas-Bernhard-Haus eine Tiefe, die nur aus gelebter Nähe entstehen kann. Mit feinem Inszenierungsgeschick brachte er auch die Szenischen Lesungen – darunter Sven-Eric Bechtolfs Der Weltverbesserer und Peter Turrinis Alpenglühen mit Maria Happel und Michael Maertens – zum Strahlen. Abende, die unser Publikum bewegten und begeisterten.

Musik in all ihren Facetten

Musikalisch reichte die Bandbreite von Klassik über Jazz bis hin zu Pop und genreübergreifenden Projekten. Kit Armstrong und das Minetti Quartett, die jungen Musiker:innen der Angelika Prokopp Sommerakademie, Nikolaus Habjan mit seinem Wienerlied-Programm, aber auch Künstler:innen wie Thomas Quasthoff & Friends, Tobias Pötzelsberger oder OSKA sorgten für magische Abende. Auch das jüngste Publikum erlebte mit fantasievollen Kinderproduktionen und Mitmachtheater unvergessliche Momente.

Nähe, die bleibt

Ein besonderes Markenzeichen der Festwochen war und bleibt die Nähe zwischen Publikum und Künstler:innen – spürbar in Gesprächen nach den Vorstellungen, in der Stadttheaterbar oder bei besonderen Anlässen wie dem Geburtstagsabend für Franz Welser-Möst.

„Dieser Festwochensommer hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft wirken können: als Orte der Reflexion, der Begegnung und der Inspiration. Besonders bewegend ist für mich die Nähe und Freundschaft, die wir mit vielen Künstler:innen pflegen – sie kehren immer wieder gerne zu uns nach Gmunden zurück, weil hier ein besonderer Dialog zwischen Bühne, Publikum und Region entsteht,“ sagt unser künstlerischer Geschäftsführer Christian Hieke.

Kunst im Dialog

Auch die Bildende Kunst setzte starke Akzente: Mit Ausstellungen und Kooperationen u. a. mit der Galerie 422, Gmunden.Photo oder der Kunstuniversität Linz haben wir Gmunden im Sommer 2025 erneut als lebendige Kunst- und Kulturstadt positioniert, die weit über die Region hinaus leuchtet.

Ein Sommer voller Dankbarkeit

Dieser Festwochensommer hat uns gezeigt: Kultur bewegt, verbindet und schafft Erinnerungen, die bleiben. Mit einem neuen Besucher:innenrekord, großartigen Künstler:innen und Momenten voller Intensität war dieser Sommer ein Fest – und zugleich ein Versprechen für alles, was noch kommt.