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Konzert / Klassik

Mittwoch, 14.08.2019 / 19:00
€ 58.00 - € 48.00

Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker

Dirigent: Vinzenz Praxmarer

Programm:


Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
Vinzenz Praxmarer
Dirigent
Christoph FillerBariton
Michael WerbaKünstlerische Leitung

 

Felix Mendelssohn Bartholdy – Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“ op.21; MWV P 3
Gustav Mahler – Lieder eines fahrenden Gesellen
Anton Bruckner Symphonie Nr.4 in Es-Dur, WAB 104 „Romantische“

 

Nach den erfolgreichen Konzerten der letzten beiden Jahre freut es uns, die Zusammenarbeit mit der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in diesem Jahr fortsetzen zu können. Nach Schubert und Brahms setzen wir auch die Reihe der Komponisten, die in einem unmittelbaren Bezug zum Traunsee und seiner Umgebung stehen, fort. Im Mittelpunkt des diesjährigen Konzerts steht Anton Bruckners 4. Symphonie mit dem Beinamen „Romantische“.

Auch der erste Teil steht im Zeichen der Romantik. Mendelssohns Konzert-Ouvertüre „Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeares gleichnamiger Komödie stehen hier Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ gegenüber.

Die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker fördert die Ausbildung des Orchesternachwuchses – viele BerufsmusikerInnen sind schon aus ihr hervorgegangen. Studierende österreichischer Universitäten, die durch jedes Jahr stattfindende Auswahlspiele ermittelt werden, erhalten während ihres dreiwöchigen Salzburg-Aufenthaltes intensiven kammermusikalischen und instrumentenspezifischen Unterricht. Darüber hinaus bekommen die jungen MusikerInnen Gelegenheit, in Festspielproduktionen als BühnenmusikerInnen mitzuwirken.

Ziel der Sommerakademie ist es, die Klangkultur der Wiener Philharmoniker und deren spezifischen Wiener Klangstil an die junge Generation weiterzugeben.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Angelika Prokopp Privatstiftung
Uhrmachermeister Hübner
Raiffeisenbank Salzkammergut eGen

 

Zum Werk:

Ein Sommernachtstraum ist ein zweiteiliges Musikwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die einsätzige Ouvertüre (op. 21; MWV P 3) komponierte Mendelssohn im Sommer 1826 im Alter von 17 Jahren.

Die Lieder eines fahrenden Gesellen sind Gustav Mahlers erster Liederzyklus, den er zwischen 1884 und 1885 komponierte, zunächst mit Klavierbegleitung. Erst später (etwa 1893–1896) instrumentierte er die Lieder. Die Uraufführung unter Mahlers Leitung erfolgte in Berlin am 16. März 1896 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester und dem Bariton Anton Sistermans als Solisten.

Die Vierte Sinfonie in Es-Dur (WAB 104) mit dem Beinamen "Romantische" ist neben der Siebenten die wohl beliebteste Sinfonie von Anton Bruckner. Die sehr erfolgreiche Uraufführung fand am 20. Februar 1881 in Wien mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Hans Richter statt.

 

 

Info:

Vinzenz Praxmarer – Dirigent
Nach seinem Dirigierstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien arbeitete Vinzenz Praxmarer unter anderem als Assistent von Franz Welser-Möst, Kirill Petrenko, Philippe Jordan und Yannick Nézet-Séguin und war Studienleiter am Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra national de Lyon sowie an der Nederlandse Opera Amsterdam.
2006 debütierte er als Operndirigent beim Lehár-Festival Bad Ischl. Es folgten Konzerte mit Angelika Kirchschlager, mit der ihn seither eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet. Weitere Debüts: Wiener Volksoper, Landestheater Bregenz, Theater Bern, Theater St. Gallen, Wiener Staatsoper, Opéra national de Paris.
Im symphonischen Bereich führten ihn Einladungen zu namhaften Orchestern, etwa zum Lettischen Nationalorchester in Riga, zum Münchner Rundfunkorchester, zum Tschaikovsky Orchester in Moskau, zur Philharmonie in Sofia und zum Musikkollegium Winterthur.

1998 gründete er das Wiener Kammerorchester Divertimento Viennese, dessen künstlerischer Leiter er seither ist. Der Repertoireschwerpunkt des Orchesters liegt auf Werken jüdischer Komponisten. Jüngst konzertierte das Orchester mit KS Angelika Kirchschlager und Camilla Nylund im Wiener Konzerthaus und im Linzer Brucknerhaus. Zudem arbeitet er regelmäßig für Opern- und Konzertproduktionen mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker zusammen.

Nach seinem erfolgreichen Debüt am Pult des Tonkünstler-Orchesters zum Jahresbeginn 2019 folgen in der aktuellen Saison u.a. Konzertreisen mit dem Orchester Divertimento Viennese nach Mailand, Chemnitz und New York sowie Engagements bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala und in der Zaryadye Hall in Moskau.

Michael Werba Künstlerische Leitung
1955 als Sohn einer Wiener Musikerfamilie geboren,
ab 1968 Fagottstudium bei Prof. Karl Öhlberger an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien;
1977 Diplomprüfung mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst; Träger des Mozart-Interpretationspreises der Mozartgemeinde Wien, internationale solistische und kammermusikalische Auftritte, Masterclasses in Europa, den USA und Japan.
Leiter einer Fagottklasse der MUK (Musik-und Kunst-Universität der Stadt Wien).
1975 Mitglied der Wiener Symphoniker,
1976 Engagement an das Orchester der Wiener Staatsoper,
ab1977 Solofagottist der Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsoper.
Seit 2010 Leiter der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.

Christoph Filler Bariton
Der Bariton Christoph Filler studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Gesangsklasse bei Peter Edelmann sowie Master Lied & Oratorium bei Florian Boesch. Noch während der Studienzeit sang er in der Kammeroper Schönbrunn große Partien wie Figaro (Le Nozze di Figaro), Falke und auch Eisenstein (Die Fledermaus).

In der Spielzeit 2013/14 war er Mitglied des Internationalen Opernstudio Zürich, wo er Guglielmo (Cosi fan tutte), Marullo (Rigoletto), Ned Keene (Peter Grimes) erarbeiten, sowie viele weitere Partien auf der Bühne übernehmen durfte.

Seit 2016/17 ist Christoph Filler festes Ensemblemitglied des Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und ist dort sehr vielseitig u.a. als Guglielmo (Cosi fan tutte), Papageno (Die Zauberflöte), Malatesta (Don Pasquale), Masetto (Don Giovanni), Schaunard (La Boheme), Graf Eberbach (Der Wildschütz), Sir Edgar’s Sekretär (Der junge Lord) aber auch als Danilo (Die lustige Witwe) und Josef (Wiener Blut) zu sehen.

Gastengagements führten ihn bereits an die Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf als Toni Schlumberger (Die Zirkusprinzessin), an das Opernhaus Daegu, Korea, als Belcore  (L’Elisir d’Amore), an das Staatstheater Darmstadt als Dr. Falke (Die Fledermaus) an das Stadttheater Baden als Papageno (Die Zauberflöte) sowie an das Theater Chemnitz als Figaro (Le Nozze di Figaro).

Als Oratoriensänger war Christoph Filler bereits in J. Haydns Die Jahreszeiten, J. Brahms’ Deutsches Requiem sowie C. Orffs Carmina Burana als Bass- bzw. Bariton-Solist zu hören.
Im April 2019 gab Christoph Filler sein Debüt im Wiener Musikverein mit Bachs Matthäuspassion mit dem Orchester Wiener Akademie und in Los Angeles mit dem Musica Angelica Baroque Orchestra unter Martin Haselböck.

Im Dezember 2019 folgt das Debüt in Strasbourg mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg als Raphael & Adam in Haydns Die Schöpfung.

Im Jänner 2020 kehrt Christoph Filler an die Deutsche Oper am Rhein als Dr. Falke für die Premiere der Fledermaus in Düsseldorf zurück.

Auch im Kunstlied ist Christoph Filler ein gefragter Interpret vor allem für Lieder von Schubert und Mahler. So hat er u.a. Mahlers Liederzyklen Lieder eines fahrenden Gesellen sowie Kindertotenlieder mit Kammerorchester und Schuberts Winterreise, am Staatstheater am Gärtnerplatz aufgeführt.

 

 

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