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Konzert / Kammermusik

Sonntag, 22.07.2018 / 19:30

Musiker des Orchesters Wiener Akademie & Gottlieb Wallisch

Schubert am Traunsee

Künstler

Alexander Kaimbacher - Tenor
Gottlieb Wallisch - Klavier
Natalia Grigorieva - Klavier
Ilia Korol - Violine, Viola

Gottlieb Wallisch und Natalia Grigorieva spielen auf einem Hammerflügel von Johann Frenzel, 1825

Programm

Sonate a-moll ("Arpeggione"), D 821 von Franz Schubert,
Drei Klavierstücke, D 946 von Franz Schubert
Sonatine für Violine und Klavier D-Dur, op. 137, D 384 von Franz Schubert
„An die ferne Geliebte“ - Liedzyklus, op. 98 von Ludwig van Beethoven

Beethoven widmete seinen 1816 "im Monath April" vollendeten Liederzyklus An die ferne Geliebte seinem Förderer Graf Lobkowitz im Andenken an dessen kurz davor verstorbene Frau. Lobkowitz, wohl der wichtigste Mäzen Beethovens, war nach einem Konkurs nicht mehr in der Lage, den Komponisten auch mit der Bereitstellung eines Orchesters zu unterstützen. Die Komposition eines so intimen Werks und seine Widmung sind Beethovens letzter Dank an diesen für ihn  so wichtigen Menschen. - 1816 schrieb Schubert seine drei Sonatinen für Pianoforte mit Begleitung einer Violine, 1824 eine seiner schönsten Sonaten für ein neu erfundenes Streichinstrument, die Arpeggione, die allerdings ein Kuriosum bleiben sollte. Heute spielen Bratschisten und Cellisten dieses wunderbare Werk. - Die im  Mai 1828 entstandenen drei Klavierstücke sind Teil des abgeklärten Spätwerks aus Schuberts letztem Jahr, Wunderwerke mit ewigem Zauber.

Unweit des Klosters Traunkirchen war Schubert im Sommer 1825  zu Gast bei seinem älteren Schulfreund und Mentor Josef Freiherr von Spaun. Das heute gespielte, aus dem Besitz des Fürsten Starhemberg stammende Hammerklavier wurde 1825 vom Linzer Klaviermacher Johann Frenzel gebaut.

 

 

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