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Literatur / Lesung

Samstag, 19.10.2019 / 19:30
€ 39.00 - € 29.00

Christoph Ransmayr

„Arznei gegen die Sterblichkeit“

Ein Junge schlägt den Fußball aus dem Morast eines Spielfeldes und schießt ein fatales Eigentor. Ein Mädchen im gelben Kleid schleppt einen schweren Wasserkanister durch eine afrikanische Einöde. Ein Vater kämpft verzweifelt um die Wiederherstellung seiner Ehre.

Christoph Ransmayr verwandelt Erinnerungen in Erzählungen und bedankt sich mit diesen Geschichten für die Auszeichnungen nach seinem großen Erfolg "Cox oder Der Lauf der Zeit". Wir erleben den Schriftsteller in drei Reden sehr persönlich, fast privat. Zugleich bezieht er vehement Stellung gegen Barbarei, Populismus und Ignoranz. In "Arznei gegen die Sterblichkeit" fügt er seiner Reihe "Unterwegs nach Babylon", nach der Bildergeschichte, der Tirade, dem Duett und vielen anderen, die Danksagung als eine weitere Spielform des Erzählens hinzu.

 

Christoph Ransmayr, geb. 1954 in Wels/Oberösterreich, studierte Philosophie und Ethnologie und lebt in Wien. Neben den Romanen ›Die Schrecken des Eises und der Finsternis‹ (1984), ›Die letzte Welt‹ (1988), ›Morbus Kitahara‹ (1995) und ›Der fliegende Berg‹ (2006) erschienen kleinere Prosaarbeiten zu verschiedenen Spielformen des Erzählens – u.a. ›Der Weg nach Surabaya‹ (1997), ›Die Unsichtbare‹ (2001), ›Geständnisse eines Touristen‹ (2004), ›Damen & Herren unter Wasser‹ (2007), das Theaterstück ›Odysseus, Verbrecher.‹ (2010) und der ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ (2012). Für seine Bücher, die bisher in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, Bert Brecht und Ernst Toller benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union.

 

 

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