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#meinThomasBernhardMoment

Thomas Bernhard zum 90. Geburtstag
Lesungen

 “ohne Übertreibung ist die Wahrheit nicht möglich”
(Thomas Bernhard)

Thomas Bernhard lesen:

Freunde der Salzkammergut Festwochen Gmunden. Teilen auch Sie mit uns Ihre Thomas Bernhard Leidenschaft!

Thomas Bernhard – auf der ganzen Welt gelesen und gespielt, scheidet er in Österreich noch immer die Geister. Für die einen ist er der Nestbeschmutzer, für die anderen ein wahrer Nationaldichter, der gerade heute fehlt.

Wir haben Freunde, Wegbegleiter und Bernhard-DarstellerInnen gebeten, ihren #ThomasBernhardMoment mit uns zu teilen. Zu seinem 90. Geburtstag gedenken wir dem großen Meister und möchten Sie anregen, Thomas Bernhard Werke wieder einmal zur Hand zu nehmen und uns teilhaben zu lassen an Ihrem persönlichen #ThomasBernhardMoment*. Auch wenn die persönliche Begegnung und der Austausch mit Ihnen derzeit nicht möglich ist, möchten wir zumindest online einen spannenden Diskurs entfachen.

Martin Traxl über Thomas Bernhard: Die Kunst der formvollendeten Redundanz!

Der Witz und die Wucht, die er dabei entwickelt hat, sind bis heute einzigartig – amüsant, lehrreich, peinigend, skrupellos, erschreckend wahr. Und immer wieder wert, sich damit zu befassen.

 

kurze Bernhard Lesungen auf Video:

* lesen Sie Ihren herausforderndsten, kontroversesten oder einfach liebsten Ausschnitt vor (maximal 5 Minuten), filmen Sie sich mit dem Handy dabei (Querformat) und posten Sie Ihre Minilesung als Antwort auf einen unserer Posts auf Facebook oder Instagram. Wir freuen uns auf Ihren ThomasBernhardMoment!

Playlist #meinThomasBernhardMoment auf You Tube

 

Hermann Beil

Der wunderbare Hermann Beil, der mit Claus Peymann gemeinsam das Burgtheater leitete und an vielen Bernhard-Aufführungen beteiligt war, ist nicht nur von Bernhards Werk begeistert, er pflegte mit ihm auch einen unverkrampft, freundlichen Kontakt. Auch heute erlebt er, dass die Begeisterung für Bernhard beim Publikum enorm und die Wirkung erstaunlich ist und meint: "Bernhards pointierte Texte ziehen gleichsam wie ein Schwamm die Wirklichkeit immer neu an".

Thomas Bernhard widmete 1987 Hermann Beil das Dramolett "Claus Peymann und Hermann Beil auf der Sulzwiese" (erschienen 1990). Letzten Sommer durften wir ihm in Altmünster bei Thomas Bernhards "Auslöschung" lauschen. Mit Peter Grubmüller von den OÖ Nachrichten sprach er davor über Einschnitte durch Corona und seine Zusammenarbeit mit Claus Peymann: https://www.nachrichten.at/kultur/in-meinem-alter-ist-es-sinnlos-angst-zu-haben;art16,3279268

Anlässlich Bernhards 90. Geburtstag, bringt Hermann Beil uns seine erste Veröffentlichung, das Gedicht "Mein Weltenstück" (Thomas Bernhard, 1952), näher, in dem für ihn schon der "ganze Thomas Bernhard steckt".

Wir freuen uns darauf, Hermann Beil auch heuer wieder bei den Festwochen willkommen heißen zu dürfen, denn ein vielfältiger Bernhard-Schwerpunkt erwartet Sie im Sommer!

www.hermannbeil.de

Michael Maertens

Der beliebte Burgtheater Schauspieler Michael Maertens, den wir 2019 im Rahmen unseres Thomas Bernhard Schwerpunktes in Gmunden willkommen heißen durften, liest aus Berhards Drama "Der Ignorant und der Wahnsinnige" (Thomas Bernhard, 1972).

Zuletzt lies er aufhorchen mit seinem digitalen Programm "Die Maschine in mir" – eine Erkundung des Transhumanismus
(Infos: https://www.burgtheater.at/diemaschineinmir).

Christoph Luser

Der österreichische Schauspieler Christoph Luser, mit dem wir heuer noch mehr Bernhard erleben dürfen, liest aus "Der Untergeher" (Thomas Bernhard, 1983).

Der erste Roman der „Künstler- oder Künste-Trilogie“, dem Holzfällen und Alte Meister folgen, stellt, wie die beiden anderen Texte, ein Memento Mori in den Mittelpunkt. In allen drei Texten geht es um die verheerende Rolle der Kunst, wie durch den absoluten Willen zur Perfektion die wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen verloren werden und wie sich das Leben bzw. der Tod letztlich stärker als die Kunst erweisen.

Michael Dangl

Der österreichische Schauspieler und Autor Michael Dangl, der bereits mehrfach aus Bernhard Texten, auch im Schweinestall in Ohlsdorf, las, hat den Text "meine eigene Einsamkeit" von Thomas Bernhard gewählt, der am 24.12.1965 in der Tageszeitung "Die Presse" veröffentlicht wurde. Mit Bernhard verbindet ihn eine "lebenslängliche" Passion, wie er selbst sagt.

Als Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt wäre er gerade in einer Bernhard Inszenierung, die aufgrund geschlossener Theater auf nächstes Jahr verschoben werden musste.

www.michaeldangl.com

Cornelius Obonya

Cornelius Obonya – als Jedermann, Burg- und TV-Schauspieler beliebt und bekannt, liest leidenschaftlich gerne Bernhard. Anlässlich Bernhards 90. Geburtstag, hat er "Der Theatermacher" (Thomas Bernhard, 1984) für uns ausgewählt, ein tragikomisches Spiel über die Tyrannei eines Kunstbesessenen, der seine Umgebung in den Dienst einer unbeirrbar verfolgten Idee stellt. Sehen sie selbst, weshalb Cornelius Obonya dieses Buch liebt. Wir lieben es ihm zuzuhören!

https://corneliusobonya.com/

Alexander Julian Meile

Der Schauspieler Alexander Julian Meile, Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, rezitiert anlässlich Bernhards 90. Geburtstag aus "Die Ursache" (Thomas Bernhard, 1975) - Onkel Franz. 2017 spielte Meile und 4 weitere Schauspieler (jeder von ihnen als Thomas Bernhard) am Landestheater "Wille zur Wahrheit - Bestandaufnahme von mir" - ein Versuch, eine Künstlerexistenz aufzubauen und zu zeigen, woher sie kommt und wohin sie geht. Komprimiert auf 100 Minuten wurden dabei die fünf autobiographischen Werke Die Ursache, Der Keller, Der Atem, Die Kälte und Ein Kind auf die Bühne gebracht.

www.landestheater-linz.at

Klaus Müller-Beck

Der Schauspieler Klaus Müller-Beck, Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, rezitiert anlässlich Bernhards 90. Geburtstag aus "Alte Meister" (Thomas Bernhard, 1985), Bernhards letzte Prosaarbeit vor seinem Tod 1989.

Der Privatgelehrte Atzbacher und der Musikphilosoph Reger treffen sich darin an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Wiener Kunsthistorischen Museum. Atzbacher beobachtet, den in seine Betrachtung versunkenen Reger, der jedes Kunstwerk, das für vollendet gehalten wird, so lange studiert, bis dessen Fehler aufgedeckt sind. Alte Meister und Große Geister sind unvollkommen...

https://thomasbernhard.at/das-werk/prosa/romane/alte-meister-komoedie/

www.landestheater-linz.at

Sebastian Hufschmidt

Der Schauspieler Sebastian Hufschmidt, Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, liest für uns, anlässlich Bernhards 90. Geburtstags heute, aus "Holzfällen" (Thomas Bernhard, 1984).

Der zweite Roman der "Künstler- bzw. Künste-Trilogie" richtet sich gegen die inauthentische Künstlergesellschaft, als deren (gleichwohl verlorenes) Gegenbild Joana gesetzt ist, die Züge der Ingeborg Bachmann besitzt. Die polemisch-satirische Art der Darstellung, die reale Vorbilder der Figuren wiedererkennen ließ, veranlasste einen ehemaligen Freund und Förderer Bernhards, zu einer Klage gegen das Buch, das deshalb vorübergehend per einstweiliger Verfügung beschlagnahmt wurde.

Mehr über Sebastian Hufschmidt erfahren Sie im Landestheaterblog:

Zum Werk: https://thomasbernhard.at/das-werk/prosa/romane/holzfaellen-eine-erregung/

www.landestheater-linz.at

Markus Ransmayr

Markus Ransmayr, Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, liest anlässlich Bernhards 90. Geburtstags heute, einen Ausschnitt aus dem Text "Drei Tage" (erschienen in Bernhard, Thomas: Ein Lesebuch. 1993. S. 12.).

Lassen Sie sich ein auf Bernhards Werk: "Man soll sich vorstellen, man ist im Theater, man macht mit der ersten Seite einen Vorhang auf, der Titel erscheint, totale Finsternis - langsam kommen aus dem Hintergrund, aus der Finsternis heraus, Wörter, die langsam zu Vorgängen äußerer und innerer Natur, gerade wegen ihrer Künstlichkeit besonders deutlich zu einer solchen werden. (Thomas Bernhard)."

Mehr über Markus Ransmayr erfahren Sie hier

www.landestheater-linz.at

Kaspar Simonischek

Der junge Schauspieler Kaspar Simonischek, lässt uns - anlässlich Bernhards 90. Geburtstags, an seinem Thomas Bernhard Moment teilhaben mit einem Ausschnitt aus "Bernhard für Boshafte" (ein im Insel Verlag herausgegebene Kompilation von Bernhard Texten).

Auf die Frage "Sind Sie gerne böse?" soll Bernhard in einem Interview mit Ja geantwortet haben. Aber häufig könne er nicht so böse sein, wie er wirklich wolle. Dabei besteht er auf feinen Unterscheidungen: Bösartig dürfe man sein, da dies ja ein Aspekt der menschlichen Art sei, böswillig, also das Böse als Ziel verfolgend, sei nicht statthaft. Boshafte Personen dagegen seien, wenn sie ihr Anliegen geschickt genug betrieben, Künstlern gleichzusetzen.

http://baumbaueractors.com/actor/kaspar-simonischek/

Brigitte Karner

Die aus Fernsehen und Filmen bekannte österreichische Schauspielerin und Autorin Brigitte Karner liest für uns aus Thomas Bernhards Gedichtzyklus "In hora mortis" ("In der Stunde des Todes").

Rund 400 Gedichte zählen zum Frühwerk Thomas Bernhards. Sein Gedichtzyklus "In hora mortis" erschien erstmals 1958 und war der zweite Lyrikband, der von Bernhard veröffentlicht wurde. Die beiden weiteren Gedichtbände waren Auf der Erde und in der Hölle und Unter dem Eisen des Mondes.

www.brigitte-karner.at

 

 

Wir danken Dr. Fabian, dem Residenz Verlag sowie dem Suhrkamp Verlag für ihre freundliche Unterstützung.

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