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Concerts / Multimediales Portrait

Thursday, 19.03.2020 / 19:30
€ 35.00 - € 29.00

CrossNova

und Dominik Maringer

CrossNova

Heidemaria Oberthür – Gesang, Flöte
Hubert Kerschbaumer – Klarinette
Sabine Nova – Violine
Florian Eggner – Violoncello
Rainer Nova – Klavier
Dominik Maringer – Rezitation und Gesang

 

Der Friedrich Gulda Weg

Ein multimediales Porträt in Worten, Bildern und Klängen zum 90. Geburtstag einer der schillerndsten, österreichischen Musikerpersönlichkeiten.

Spiele jeden Ton so, als ob es um dein Leben ginge“, schrieb Friedrich Gulda bereits 1954 in sein Notizbuch und sollte dieser Maxime zeitlebens treu bleiben.

Denn die Musik bedeutete für Gulda eine Lebensfrage, egal welche stilistischen Pfade der gefeierte Pianist im Lauf seiner Karriere auch betrat – war es der Jazz in den frühen 50ern, die Freie Improvisation in den 70ern oder die Techno-Bewegung in den 90ern.

Persönliche Erinnerungen unterschiedlichster Wegbegleiter wie Joe Zawinul, Heinrich Schiff, Nikolaus Harnoncourt oder Otto Schenk bilden via Toneinspielung den polyphonen Hintergrund und teils auch Kontrapunkt zu Friedrich Guldas Autobiografie (gelesen von Schauspieler Dominik Maringer).

Das CrossNova Ensemble präsentiert dazu einen Querschnitt aus Friedrich Guldas musikalischem Schaffen – von frühen, teils unveröffentlichten Kompositionen aus seiner Studienzeit bei Joseph Marx, über erste Jazzkompositionen, den legendären „Golowinliedern“ bis hin zu Auszügen aus dem Cellokonzert, mit dem Friedrich Gulda auch seinem geliebten Salzkammergut ein musikalisches Denkmal setzte.

Biographien:

CrossNova

Unter dem Begriff des musikalischen Crossovers verbergen sich heutzutage Projekte, die – inhaltlich wie qualitativ – unterschiedlicher kaum sein könnten: was für die einen eine erfrischende Bewegung im oftmals starren klassischen Konzertbetrieb bedeutet, ist für andere ein vorrangig kommerziell motivierter Auswuchs der Musikindustrie jenseits des guten Geschmacks.

CrossNova versucht, in diesem Dschungel seinen ganz eigenen Weg und Klang zu finden – inspiriert von verschiedenen zeitgenössischen Strömungen, gleichzeitig fest in der klassisch-europäischen Tradition verwurzelt.

So ähnelt die Standard-Besetzung (Violine, Klarinette, Fagott, Klavier) stimmlagentechnisch zwar dem klassischen Klavierquartett, ist in ihrer spezifischen Kombination der Instrumente bislang aber einzigartig – ein kollektiver Klangkörper von starker individualistischer Prägung.

Neugier und Lust an unkonventionellen Spielformen führten 2009 zur Gründung dieses mittlerweile projektbezogen-flexiblen Klangkörpers.

Das Wirkungsfeld des Ensembles spannt sich von klassisch-traditionellen Konzerten und zeitgenössischen Programmen über Musikvermittlungsprojekte und Kinderkonzerte bis hin zu spartenübergreifenden Programmen.

Besonderes Vergnügen bereitet dem Ensemble zudem das teils parodistische Arrangieren absurder Stil- und Besetzungskombinationen, die die Musiker auch zu manch vokaler Gratwanderung animieren.

In der Zusammenarbeit mit Komponisten wie Johannes Berauer, Bernhard Lang, Thomas Mandel, Vladimir Pantchev, Gerald Resch, Mathias Rüegg, Thomas Daniel Schlee, Helmut Schmidinger, Kurt Schwertsik, Florian Willeitner oder Gernot Wolfgang konnte das Ensemble seine Vielseitigkeit demonstrieren und zahlreiche eigens für seine spezifische Besetzung geschriebene Werke uraufführen.

CD-, Rundfunk- und TV-Aufnahmen dokumentieren viele Projekte der vergangenen Jahre. Konzerte und Tourneen führten das Ensemble dabei u.a. in die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie Luxembourg, das Konzerthaus Wien, RadioKulturhaus Wien sowie zu Festivals wie dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem Carinthischer Sommer, den Oberösterreichischen Stiftskonzerten, den Salzkammergut Festwochen Gmunden, dem Lehár-Festival Bad Ischl oder dem Kammermusikfestival Allegro Vivo.

 

Dominik Maringer

wurde 1978 in Innsbruck geboren und ist in Ungenach, Oberösterreich aufgewachsen. Er besuchte das Musikgymnasium Linz und studierte währenddessen Geige und Klavier am Brucknerkonservatorium.

Nach der Matura absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er spielte als Gast u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Hamburg und am Schauspiel Frankfurt. Von 2006 bis 2009 war er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz, anschließend fünf Jahre lang im Ensemble des Schauspiel Hannover. Seit 2014 lebt Dominik Maringer als freischaffender Schauspieler in Berlin.

Zurzeit gastiert er am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Zürich, am Staatsschauspiel Dresden und am Schauspiel Hannover. Er arbeitet als Sprecher für Hörfunk und Hörbücher und entwickelt eigene Theaterabende, gemeinsam mit dem CrossNova Ensemble.

Außerdem arbeitet Dominik Maringer regelmäßig für Film und Fernsehen, zuletzt beim Wiener "Tatort", für den Film "Trauerweiden", bei "Schnell ermittelt", im Kinofilm "Manaslu" und als österreichischer Innenminister im Remake von "M-Eine Stadt sucht einen Mörder" von David Schalko.

 

 

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