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Stage / Puppenspiel

Tuesday, 20.10.2020 / 19:30
€ 48.00 - € 42.00

Nikolaus Habjan u. Franui

„Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“

Nikolaus Habjan – Puppenspiel

Musicbanda Franui

Musik von Franui nach Schubert, Schumann, Brahms, Mahler
Texte von Robert Walser und Jürg Amann sowie Liedtexte
Konzept, Dramaturgie: Nikolaus Habjan, Markus Kraler, Andreas Schett

 

Johannes Eder – Klarinette, Bassklarinette
Andreas Fuetsch – Tuba
Romed Hopfgartner – Altsaxophon, Klarinette
Markus Kraler – Kontrabass, Akkordeon
Angelika Rainer – Harfe, Zither, Stimme
Bettina Rainer – Hackbrett, Stimme
Markus Rainer – Trompete, Stimme
Andreas Schett – Trompete, Stimme
Martin Senfter – Ventilposaune, Stimme
Nikolai Tunkowitsch – Violine

Zum Inhalt:

 

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare-Sonette im Wiener Burgtheater folgte die mittlerweile erfolgsumjubelte Produktion „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“. Diese handelt vom Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik, Wort und Puppe wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“ Eine tiefsinnige und bewegende Reise auf der Suche nach Sinn und Ziel.

Biographie:

Nikolaus Habjan:

 

Franui ist der Name einer ganz bestimmten Almwiese im kleinen, 1402 Meter über dem Meer gelegenen Osttiroler Dorf Innervillgraten, in dem die Musiker von Franui großteils aufgewachsen sind. Das Wort ist rätoromanischen Ursprungs und verweist auf die geografische Nähe Innervillgratens zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten.

Mit ihren Aneignungen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler wurde die Musicbanda Franui bekannt. Dabei versteht sich das Ensemble als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“: manches Mal wird die klassische Vorlage in all ihrer Schönheit liebevoll zelebriert, manches Mal vom Kopf auf die Füße gestellt (oder umgekehrt), skelettiert, angereichert, übermalt, weitergedacht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Interpretation, Improvisation, Arrangement und (Re-) Komposition.

Die Musicbanda ist regelmäßig bei vielen Festivals und Konzertveranstaltern zu Gast u. a. Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, Ruhrtriennale, Staatsoper Berlin, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Münchner Opernfestspiele, Philharmonie Köln, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie Luxembourg, Philharmonie de Paris u. v. m.. Im Wiener Konzerthaus steht Franui seit 2015 jährlich im Mittelpunkt des Festivals „Gemischter Satz“, bei dem Musik, Bildende Kunst, Literatur und Wein in einem neuen Zusammenspiel präsentiert werden. Bei ihren Konzerten und Musiktheaterproduktionen verbünden sie sich häufig mit herausragenden Bühnenpartner/innen wie dem Bariton Florian Boesch, dem Autor Hans Magnus Enzensberger, Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer Nikolaus Habjan oder den  Schauspieler/innen Dörte Lyssewski, Sven-Eric Bechtolf oder Peter Simonischek.

Die CDs von Franui erscheinen seit 2007 beim Label col legno und wurden bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2018 mit dem „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“.

 

Der ursprünglich geplante Termin aus dem Frozen Flowers Programm (14.03.2020) musste aufgrund der Gesundheitssituation verschoben werden. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Bringen Sie diese einfach zur Veranstaltung mit.

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