Kapuzinerkirche
Gmunden
Die Kirche wurde in den Jahren von 1636 bis 1638 errichtet. Seit Auflassung des Klosters im Jahr 2007 ist der Sakralbau eine Filialkirche zur römisch-katholischen Pfarrkirche Gmunden im Dekanat Gmunden der Diözese Linz. Die Kapuzinerkirche ist dem Patrozinium der Heimsuchung Mariens unterstellt. Die Kirche und die ehemalige Klosteranlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Kapuzinerkirche Gmunden wurde ab 1636 von Marx Martin Spaz aus Linz errichtet. Die Kirche ist einschiffig mit einem dreijochigem Langhaus. Das eingezogene dreijochige Chor hat einen geraden Abschluss. Langhaus und Chor sind mit Kreuzgewölben ausgestattet.
Die Kircheneinrichtung ist in der Art der Neuromanik aus der Zeit von 1872 bis 1875. Die Kirche verfügt über Ölbilder aus dem 18. Jahrhundert, deren Stil ist italienisch beeinflusst. Die Motive Mariä Heimsuchung (Hochaltarbild von 1753), hl. Fidelis und hl. Josef von Leonessa sind mit P.H. monogrammiert und werden dem Barockmaler Philipp Haller zugeschrieben. Die Orgel wurde 1874 von Anton Hanel aus Linz-Urfahr erbaut.
Kapuzinerkirche Gmunden
Klosterplatz 3
4810 Gmunden