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23/07

Reigen

Kategorie Literatur & Theater /
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Samstag 19:30
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Ort Stadttheater Gmunden
Arthur Schnitzler

Inszenierung: Franz-Xaver Mayr | Bühnenbild & Kostüme: Korbinian Schmidt
Dramaturgie: Hans Mrak | Musik: Luiza Schulz Vazquez
Mit: Johanna Sophia Baader, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Dorothee Hartinger,
Sebastian Wendelin u.a.

Reigen von Arthur Schnitzler | Premiere

„Und wie verhält sich denn das mit der Liebe?“

(REIGEN, Arthur Schnitzler)

Der Reigen. Das hieß vor 100 Jahren, als das Stück zuerst in Berlin, danach in Wien ur- und erstaufgeführt wurde: Skandal, Aufruhr, Prozess, Verbot. Doch die heftig angeprangerte Pornografie kommt im Stück nicht vor – stattdessen erzählt Arthur Schnitzler vom Suchen, Verführen, Finden und Verfehlen in den flüchtigen sexuellen Affären, durch die er seine zehn Figuren taumeln lässt. Und zieht das ernüchternde Fazit, dass wirklicher Kontakt nur zwischen Körpern möglich, dass Sprache Lüge ist, erst Locken und dann Ausweichen. Die Liebe, so sie „Davor“ verheißen wird, sie ist „Danach“ im Rausch des Beieinander vergangen, die Menschen bleiben ernüchtert allein.

Ein zentraler Text der Moderne, überführt Reigen die große Unordnung zwischen Menschen in ein szenisches Rondo, das nichts von seiner Schärfe und seinem Witz eingebüßt hat.

Die zehn Dialoge inszeniert der junge österreichische Regisseur Franz Xaver Mayr, der Dichter*innen wie Thomas Bernhard, Thomas Köck oder Miroslawa Svolikova in Wien, Bochum und Graz auf die Bühne gebracht hat.

Ein Programm, das mitreißt und begeistert

Tips

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