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Reigen

Tim Breyvogel © Alexi Pelekanos
Marthe Lola Deutschmann © Alexi Pelekanos
Dorothee Hartinger © Stephan von der Decken
Sebastian Wendelin © Gwendolin Kovacic
Johanna Sophia Baader © ajk

Reigen

Arthur Schnitzler
REIGEN

Inszenierung: Franz-Xaver Mayr
Ausstattung: Korbinian Schmidt
Mit: Johanna Baader, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Dorothee Hartinger, Sebastian Wendelin, N.N. sowie Studierenden der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Koproduktion mit dem Landestheater Niederösterreich 

 

 

BIOGRAFIEN

Tim Breyvogel

geboren 1978 in Essen. Sein Schauspielstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz schloss Tim Breyvogel mit dem Würdigungspreis für besondere künstlerische Leistungen des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ab. Er war Ensemblemitglied bei den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach und am Staatstheater Mainz, und spielte als Gast u.a. am Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz sowie dem Werk X, wo er zuletzt in der Neuinszenierung der „Proleten Passion 2015ff." von Christine Eder mit Musik von Gustav und Knarf Rellöm mitwirkte. 2013 wurde er im Rahmen des bosnisch-herzegowinischen Festivals „bh. drame Zenica“ für die Produktion „Potocari Party – Erscheinungen aus dem silbernen Zeitalter" als bester Schauspieler ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Tim Breyvogel Ensemblemitglied am Landestheater Niederösterreich.

 

 

Marthe Lola Deutschmann

wurde 1991 in Hamburg geboren und studierte von 2011 bis 2015 am Max Reinhardt Seminar in Wien. Ihr Erstengagement führte sie ans Badische Staatstheater in Karlsruhe, wo sie in mehr als 15 Produktionen zu sehen war, unter anderem als Ophelia in „Hamlet" und als Irina in „Drei Schwestern". Danach stand sie unter anderem in Hamburg auf Kampnagel und in Stuttgart auf der Bühne.

Sie arbeitet auch als Synchronsprecherin und realisiert eigene Fotografieprojekte. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Niederösterreich.

 

 

Dorothee Hartinger

geboren 1971 in Deutschland, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule München. Engagements folgten u. a. an die Münchner Kammerspielen, zu den Salzburger Festspielen, an das Schauspiel Frankfurt und ans Thalia Theater nach Hamburg. Seit 2002 ist sie Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien. 2008 fertigte der Künstler Erwin Wurm ein Portrait für die Junge Porträtgalerie im Burgtheater von Dorothee Hartinger an. 2001 erhielt sie den Deutschen Kritikerpreis für Theater für ihr Gretchen in Peter Steins Faust. An der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien unterrichtet Dorothee Hartinger das Fach Schauspiel.

                                                             

Sebastian Wendelin

1982 in Wien geboren, wuchs im Weinviertel als fünftes Kind eines Künstlerehepaares auf. Seit 2004 ist er als freischaffender Schauspieler tätig. Die meisten seiner Arbeiten finden in der Wiener freien Szene statt, in Theatern wie: Theater Drachengasse, Theater Spielraum, Theater der Jugend, Theater Rabenhof, Kosmostheater, u.a, aber auch ein festes Engagement am Kinder und Jugendtheater NEXT LIBERTY in Graz. Aufträge in Luxemburg und der Schweiz folgten.

Nach dem Gewinn des Nestroy-Theaterpreises in der Kategorie BESTER NACHWUCHS im Jahr 2008 erfolgte von 2009 bis 2014 ein festes Engagement in das Ensemble des Staatsschauspiels Dresden, darauffolgend ein Engagement am Staatstheater Stuttgart.

2012 erhielt er den Günther-Rühle-Preis für die Darstellung des „Tschick“ im gleichnamigen Stück nach dem Erfolgsroman von Wolfgang Herrndorf, dass im Jahr 2011 seine Uraufführung in Dresden feierte. 2015 kehrte er nach Wien zurück, um wieder freischaffend zu arbeiten. In den Jahren 2015 bis 2018 arbeitete er am Burgtheater Wien, Volkstheater München, Staatsschauspiel Dresden und im Staatstheater Stuttgart. 2018/2019 war er Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien. Seitdem ist er wieder freischaffend tätig u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus. Er spielte in Filmen wie Tatort, Soko Donau, Walking on sunshine, Cop Stories, den TV Zweiteiler „St. Josef am Berg“ u.v.m.

 

Johanna Sophia Baader

Johanna Sophia Baader ist in München geboren und studierte von 2007 bis 2011 Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Klasse von Erwin Bohatsch.

Parallel dazu begann sie ein privates Gesangstudium bei ihrer Cousine, der Mezzosopranistin Christina Baader, und diplomierte von 2011 bis 2014 am Prayner Konservatorium im Aufbaustudiengang „Opernrepertoire“ bei Maksimilijan Cencic. Meisterkurse bei Prof. Gerd Uecker und Jaime Aragall verfeinerten ihr technisches Können. Seitdem war sie Ensemblemitglied der Kinderoper Papageno und dort, unter anderem bei den Kichstettener Schlossfestspielen, als Senta, Agathe, 3. Dame und Leonore zu erleben. Auch als Konzertsängerin ist sie im In- und Ausland tätig und befasst sich neben dem Opernrepertoire auch intensiv mit dem Lied.

Der bildenden Kunst blieb Johanna Sophia Baader ebenfalls treu und arbeitet in Ergänzung zu ihrem Bühnenschaffen als Illustratorin und Malerin.

Seit 2019 ist ihr Bühnenschaffen eng mit dem Regisseur Franz-Xaver Mayr verbunden, unter dessen Regie sie sowohl als Sängerin, als auch als Schauspielerin in „Autos“ von Enis Maci am Schauspielhaus Wien, Thomas Bernhards „Heldenplatz“ und „Das Licht im Kasten“ von Elfriede Jelinek am Schauspielhaus Graz, sowie im Theaterfilm des Theater Drachengasse „Der Anfang…das Ende“ (nominiert für den Nestroy) und im Hörspiel „Die Politiker“ von Wolfram Lotz zu erleben war.

In der Spielzeit 22/23 wird sie in „Der Reigen“ von Arthur Schnitzler unter der Regie von Franz- Xaver Mayr bei den Festspielen Gmunden und am Landestheater Niederösterreich, sowie in einer Neuproduktion am Schauspielhaus Graz zu sehen sein.

 

Franz-Xaver Mayr

geboren 1986 in Hallein, studierte Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Für seine Diplominszenierung „Antigone" wurde er 2016 zum Körber Studio für junge Regie nach Hamburg eingeladen. 2016 gewann er gemeinsam mit Korbinian Schmidt den Nachwuchswettbewerb des Theaters Drachengasse für die Produktion „Die großen Kinder unsrer Zeit".

Am Schauspielhaus Wien inszenierte er 2017 das Gewinnerstück des Hans-Gratzer-Stipendiums, „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt" von Miroslava Svolikova. Mit dieser Regiearbeit wurde Mayr für den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie „Bester Nachwuchs männlich" nominiert und war zu den Autorentheatertagen 2017 in Berlin eingeladen.

Für die Autorentheatertage 2017 inszenierte Franz-Xaver Mayr auch die Uraufführung von Yade Yasemin Önders „Kartonage", die ins Repertoire des Wiener Burgtheater-Kasinos übernommen wurde. Auch seine Uraufführung von Mirolsava Svolikovas „europa flieht nach europa" bei den Autorentheatertagen 2018 wurde vom Burgtheater übernommen. 2020 inszenierte er mit großem Erfolg Thomas Bernhards „Heldenplatz“ am Schauspielhaus Graz. Franz-Xaver Mayr arbeitete bisher u.a. am Schauspielhaus Wien, am Burgtheater Wien, am Theater Basel, am Schauspielhaus in Graz und dem Neumarkttheater in Zürich.

 

Korbinian Schmidt

geboren 1984 in München, studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum in Salzburg und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Mit seiner Horváth-Inszenierung „Kasimir und Karoline“ war er zum „International Theatre Festival, dedicated to the 150th anniversary of Konstantin Stanislavsky“ nach Moskau eingeladen, seine Umsetzung von Thomas Bernhards „Ein Kind“ war auf dem „PREMIERÈS Festival für junge europäische Regie 2013“ zu sehen. Kostüme und Bühnenbilder entwarf er u.a. am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Wien, am Theater Basel und am Staatstheater Mainz. Neben eigenen Regiearbeiten ist er in Theater- und Opernproduktionen als freier Bühnenbildner und in Produktionen in der Regie von Franz-Xaver Mayr tätig.