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Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Gmunden

MF Gmunden ©Manuel Gensberger
Klaus Pesendorfer ©Manuel Gensberger
Florian Feilmair © Foto Humer

Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Gmunden

Das Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Gmunden besteht aus leidenschaftlichen Laienmusikern und erfahrenen Berufsmusikern. Vor allem die Lehrer der Landesmusikschule Gmunden unterstützen das Orchester und begeistern ihre Schüler zum Mitspielen. Unsere beiden Konzertmeister Sabine Reiter und Johann Gstöttner begleiten und leiten auch die Probenarbeit.

Die Anfänge der Musikfreunde in Gmunden gehen auf das Jahr 1868 zurück, 1974 wurde der Verein neu gegründet. Am 18. März 1975 gab das Orchester sein erstes Konzert, damals unter der Leitung von Peter Karlinger. Seit der Gründung standen unterschiedliche musikalische Leiter am Dirigentenpult, von denen jeder seinen persönlichen Stil hat(te).

Neben Karlinger waren dies Johannes Lachner, Thomas Doss und Dr. Hubert-Hermann Lohr, sowie Gastdirigenten wie Peter Aigner. Seit 2008 ist Klaus Pesendorfer der musikalische Leiter des Orchesters.

Das Orchester erarbeitet unter der Leitung des jeweiligen Dirigenten in regelmäßigen Proben Werke von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne. Auch einige Werke regionaler Komponisten, die für unser Orchester geschrieben wurden, sind uraufgeführt worden.

Der Verein bietet jungen, aufstrebenden Künstlern die Möglichkeit, solistisch aufzutreten.

Klaus Pesendorfer

Der Ohlsdorfer studierte Horn am Anton-Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum Salzburg. Zu dieser Zeit übte er auch Substitutentätigkeiten beim Brucknerorchester Linz sowie beim Mozarteumorchester Salzburg aus.
Pesendorfer ist Lehrer für Waldhorn an den Landesmusikschulen Gmunden und Laakirchen. Pesendorfer war Kapellmeister des Musikvereins Ohlsdorf und ist Dirigent von verschiedenen Ensembles. Als Hornist spielt er nach wie vor bei verschiedenen Orchestern und Ensembles mit. Jährliche Mitwirkung beim Lehár Festival in Bad Ischl und diversen Konzerten mit dem „Franz Lehár Orchester“.

Ab 1981 spielt er regelmäßig beim Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Gmunden mit und  dirigiert das Orchester seit 2008.

Florian Feilmair

„Feingefühl und Nuancenreichtum“, „perlende Leichtigkeit und Souveränität“ sind nur einige der Attribute, die Kritiker dem jungen Pianisten Florian Feilmair zuschreiben. Geboren 1989, hat er bereits eine beachtliche Anzahl an bedeutenden Preisen errungen, darunter den „Klassikpreis.Österreich“ für seine Interpretation des 3. Klavierkonzerts von Beethoven mit dem Mozarteum-Orchester beim Wettbewerb „gradus ad parnassum“, dessen Sieger in der Kategorie Klavier er ebenfalls ist. 2011 gewann er den Klavierwettbewerb "Neue Sterne" in Wernigerode (Deutschland), 2013 den 3. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb "Prezzo Silvio Bengalli" in Val Tidone (Italien) und den 2. Preis beim XXVII Concurso Internacional de Piano Cidade Ferrol (Spanien). 2014 errang Florian Feilmair den 2. Preis im Concurso pianistico Verona (Italien) und den 2. Preis im New Orleans International Piano Competition (USA), der zu Konzerteinladungen u.a. mit dem Louisiana Philharmonic Orchestra in New Orleans führte. 2017 errang Florian Feilmair den 2. Preis, den Publikumspreis und den Sonderpreis des Orchesters für die Interpretation des 5. Klavierkonzerts von Beethoven beim Campillos International Piano Competition.

2016 wurde Florian Feilmair in das NASOM (New Austrian Sound of Music) Programm des österreichischen Außenministeriums aufgenommen. Dies führte zu Konzerte in für klassische Musik exotische Auftrittsorte wie Addis Abeba, Seychellen, Rabat, Tunis und Kairo, wo er im Sinne des kulturellen Austausches europäische Musik in Gesprächskonzerten vorstellte.

Nach erstem Unterricht an der Musikschule Seewalchen wurde Florian Feilmair zunächst Student des Künstlerischen Basisstudiengangs der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Naoko Knopp. Nach der Matura kehrte er in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er zunächst von Christopher Hinterhuber unterrichtet und schließlich 2008 als Student bei Jan Gottlieb Jiracek von Arnim an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen wurde.

Florian Feilmairs Konzertkarriere begann bereits während seiner Schulzeit am Musikgymnasium Linz, wo er mehrfach als Solist des hauseigenen Orchesters in Erscheinung trat. Inzwischen ist er regelmäßig international als auch auf wichtigen österreichischen Bühnen zu hören, so etwa im Wiener Konzerthaus, im Musikverein Wien oder im Brucknerhaus Linz. Im Jänner 2014 gab er sein Debut im Großen Festspielhaus Salzburg.

Florian Feilmair konzertierte als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Louisiana Philharmonic Orchestra, den Münchner Symphonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Brucknerorchester Linz, dem Wiener Kammerorchester, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und der Philharmonie Salzburg und arbeitete mit Dirigenten wie Anu Tali, Philipp Entremont, Carlos Miguel Prieto, Ingo Ingensand, Elisabeth Fuchs, John Kevin Edusei, Julian Kovatchev, Tobias Wögerer, Christian Fitzner und Oksana Madarash zusammen. 2016 gab er sein Asien-Debut mit dem Daegu Symphony Orchestra in Südkorea, das zu weiteren Einladungen nach Korea 2017 führte.

Mit dem Dirigenten Tobias Wögerer gründete Florian Feilmair 2013 das Symphonische Kammerorchester OÖ, das aus jungen, am Sprung zum Profimusiker stehenden Mitgliedern besteht. Neben seinen solistischen Aktivitäten ist er als Kammermusiker tätig, vorzugsweise als Duopartner seines Bruders, des Klarinettisten Benjamin Feilmair, mit dem er, nach der eigenen Debut-CD, bereits drei gemeinsame CDs beim Label paladino music herausbrachte.

Im Februar 2020 erschien eine Einspielung ausgewählter Variationen und der Sonate op.111 von Ludwig van Beethoven beim renommierten Label Hänssler Classic.

Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Gmunden
Klaus Pesendorfer
| Leitung
Florian Feilmair | Klavier