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Fingerlos | Dangl | Ensemble Tschejefem

Rafael Fingerlos © Theresa Pewal

Fingerlos | Dangl | Ensemble Tschejefem

Rafael Fingerlos

Der in Mariapfarr aufgewachsene Salzburger Bariton Rafael Fingerlos ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Im Sommer 2015 war er Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen, wo er im folgenden Sommer in der Uraufführung von Thomas Adès „The exterminating angel" mitwirkte. Im Februar 2016 debütierte er an der Semperoper Dresden als Papageno, wo er seither regelmäßig gastiert, unter anderem als Figaro in Rossinis „Barbiere“ oder als Harlekin in der „Ariadne”-Neuproduktion unter Christian Thielemann. 2017 und 2018 folgten wichtige Debüts bei den Bregenzer Festspielen (als Moralès in „Carmen“) und am Teatro Real in Madrid (als Haudy in „Die Soldaten“). Von 2016 bis 2020 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper: seine ersten Aufgaben waren Harlekin im Rahmen eines Japangastspiels in Tokyo und das Hausdebüt als Dr. Falke in der „Fledermaus“. In der Wiener Staatsoper war Rafael Fingerlos u. a. mehrfach als Papageno, Dr.Falke, Figaro („Barbiere") oder Belcore zu erleben. In der erfolgreichen „Midsummernight's Dream” – Premiere unter Simone Young – sang er den Demetrius.

Eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigent*innen wie Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Simone Young, Peter Schneider, Evelino Pidò, Adam Fischer, Marek Janowski, Antonino Fogliani, Andreas Spering oder Kristiina Poska und Regisseur*innen wie Calixto Bieito, Irina Brook, David Hermann, Vincent Huguet, Kaspar Holten oder Barbora Horáková.

Liederabende und Konzertengagements führten ihn bislang zu Festivals wie der Mozartwoche Salzburg, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Lucerne Festival, nach Aix-en-Provence, zur Schubertiade in Vorarlberg, zum Kammermusikfestival Utrecht, zum Berlioz-Festival, dem tschechischen Kutna Hora Festival, dem Musica em Trancoso Festival in Brasilien, nach Grafenegg oder zum Schumannfest nach Düsseldorf. Darüber hinaus war er in Konzerten u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, den Opernhäusern in Köln, Nizza und Zagreb, im Mozarteum Salzburg, im Musikverein und Konzerthaus in Wien, in der Tonhalle Düsseldorf, der Meistersingerhalle in Nürnberg, im Radiokulturhaus Wien, im Tivoli Utrecht, dem Elisabethzaal Antwerpen, bei den BR Klassik Studiokonzerten oder in der Bunka Kaiman in Tokio zu erleben. Mit dem Pianisten Sascha El Mouissi verbindet Rafael Fingerlos eine feste Liedpartnerschaft.

Bei Harmonia Mundi erschienen Bachkantaten mit Rafael Fingerlos (2017 mit dem Echo-Klassik ausgezeichnet), bei Toccataclassics eine Lied-CD mit Welturaufführungen von Robert Fürstenthal, bei Oehms Classics zwei Lied-Einspielungen: die 2017 erschienene Debüt-CD mit dem Titel „Stille und Nacht" sowie das 2020 veröffentlichte Album „Fremde Heimat". 2021 folgte mit einer cpo-Einspielung von Max Bruchs Liedschaffen eine weitere, von der Kritik gelobte Aufnahme. Die aktuelle, im Oktober 2021 erschienene Einspielung „Mozart made in Salzburg” ist zur Gänze Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Leopold Hager hat Rafael Fingerlos ideale Partner für seine erstes Orchester-Solo-Album gefunden.

 

Sascha El Mouissi

Spezialisiert auf Liedgestaltung und Kammermusik, zählt der Pianist Sascha El Mouissi zu den gefragtesten wie versiertesten Liedinterpreten seiner Generation.

Geboren in Frankfurt/Main studierte er an der Musikuniversität Wien bei Charles Spencer und an der Musikhochschule Mainz.

Seine rege Konzerttätigkeit führt ihn zu den prominentesten internationalen Festivals, wie z.B. dem Lucerne Festival, der Schubertiade und dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, zu den Dialogen in Salzburg und den Wiener Festwoche, sowie zum Istanbul Musik Festival, London Arts Festival und zu den Musikfestivals von Znojmo und Kutna Hora, Tschechien.

Des weiteren gastiert er regelmäßig am Konzerthaus und Musikverein Wien, am Salzburger Mozarteum, am Auditorium Cesare Pollini Padua und Auditorium Gaber Mailand, in Hong Kong, in St. Martin in the Fields London, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Meistersingerhalle Nürnberg, im Radiokulturhaus und Arnold Schönberg Center in Wien, sowie an den Opernhäusern Frankfurt, Köln, Lübeck, Nizza, Wiesbaden und Zagreb.

Sascha El Mouissi bildet mit dem Bariton Rafael Fingerlos seit einigen Jahren ein festes Duo und konzertiert außerdem mit renommierten Sängerinnen und Sängern wie Ulf Bästlein, Wolfgang Brendel, Angelika Kirchschlager, Thomas Quasthoff, Ildikó Raimondi, Sophie Rennert, Wolfgang Resch, u.v.a. Außerdem gestaltet er Rezitationsabende mit Edith Mathis.

Neben zahlreichen anderen Preisen wurde Sascha El Mouissi zuletzt mit dem Johannes Gutenberg-Preis der Universität Mainz, dem Liedpreis des Ministeriums für Kultur des Landes Schleswig-Holstein, dem Theodor Storm-Klavierpreis und dem Ö1 Pasticcio-Preis für die CD „Stille und Nacht“, erschienen bei Oehms Classics, ausgezeichnet.

Studio- und Live-Aufnahmen wurden wiederholt von Rundfunkanstalten wie dem BR, NDR, ORF, RBB, SRF, SWR, WDR, Radio Catalunya und Radio Bremen gesendet.

Seine schnell wachsende Diskographie umfasst CD-Aufnahmen für Oehms Classics, Gramola, Coviello Classics, Toccata Classics und das französische Label Paraty.

Meisterkurse für Liedgestaltung gibt Sascha El Mouissi u.a. am Shanghai Music Conservatory und er unterrichtet als Senior Lecturer für Korrepetition Gesang und Lied an der Kunstuniversität Graz.

 

Tschejefem

Wenn die drei jungen, kreativen und ambitionierten Musiker von tschejefem ihre musikalischen Visionen, Ideen und Träume auf der Bühne realisieren, hauchen sie ihren Arrangements nicht nur Leben, sondern pure Lebensenergie ein. Mit ihrer Leichtigkeit und sprühenden Freude faszinieren sie ihr Publikum und nehmen es mit auf eine lebendige, facettenreiche und manchmal auch überraschende Klangreise, die durch verschiedene Genres und Nationen führt.

Die drei ganz individuellen Musiker sind dabei nicht nur herzerfrischende Begleiter dieser Reise, sondern in ihren wechselnden Besetzungen aus Gesang, Zither, Klarinette, Kontrabass und Steirischer Harmonika werden sie vielmehr zu fesselnden Geschichtenerzählern. Mit musikalischer Perfektion und von Charme und Beschwingtheit getragen, berichten sie von Träumen, von Liebesfreud und -leid, von fernen Orten & Zeiten, und dies voll Gefühl, Witz und Ironie.

Der Zuhörer darf sich zurücklehnen, hören und staunen, lachen und träumen und die musikalischen Erzählungen, die alle die ganz persönliche Handschrift von Tschejefem tragen, Eingang in Ohren und Herz finden lassen.

In verschiedenen Besetzungen aus Gesang, Klarinette, Zither, Bassklarinette und diatonischer Harmonika begeben wir uns mit unseren Zuhörern auf eine Klangreise, die uns durch verschiedene Genres und Nationen führt.

Ausgehend von der alpenländischen Volksmusik haben wir nach anderen Genres gesucht, die uns Spaß machen und sind bald auf Schlager aus den 1950ern, 1960ern, Wienerlieder und Jazz Standards gekommen. Wunderbare Melodien, die jung und alt kennen, bringen wir seither zum Besten und haben selbst großen Spaß daran, Stücke wie „die kleine Kneipe” beispielsweise mit u.a. dem Raffele zu instrumentieren. Johanna Dumfart bringt dazu bei den Liedern ihre weiche Stimme zum Einsatz, Fabian Steindl verzaubert auf seiner Zither und Michael Dumfart wechselt zwischen seiner „singenden” Klarinette, der Bassklarinette und der Stimme.

 

Michael Dangl

Michael Dangl begann mit vier Jahren in der Wanderbühne seiner Eltern zu spielen und wurde mit achtzehn ans Salzburger Landestheater engagiert. Weitere Theaterstationen waren Hamburg, Köln, München, Koblenz, sowie die Salzburger, Bregenzer, Reichenauer und viele andere Festspiele. 1998 engagierte ihn Helmuth Lohner ans Wiener Theater an der Josefstadt, wo er seither, nunmehr unter der Direktion von Herbert Föttinger, engagiert ist. Er ist Gastsolist am Staatstheater am Gärtnerplatz, München, bei Intendant Josef E. Köpplinger (u.a. als Prof. Higgins in „My Fair Lady“), spielt Hauptrollen in Kino- und TV-Filmen, arbeitet für den Kultursender Ö1, gestaltet (Konzert-)Lesungen eigener Programme sowie Konzerte bei internationalen Musikfestivals mit Partnern wie Gidon Kremer, Maria Fedotova und Konstantin Wecker. Er ist Autor von Büchern, Theaterstücken und CDs.