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CrossNova & Markus Miesenberger

Markus Miesenberger ©Christian Huber

CrossNova & Markus Miesenberger

Unter dem Begriff des musikalischen Crossovers verbergen sich heutzutage Projekte, die – inhaltlich wie qualitativ – unterschiedlicher kaum sein könnten: Was für die einen eine erfrischende Bewegung im oftmals starren klassischen Konzertbetrieb bedeutet, ist für andere ein vorrangig kommerziell motivierter Auswuchs der Musikindustrie jenseits des guten Geschmacks.

CrossNova versucht, in diesem Dschungel seinen ganz eigenen Weg und Klang zu finden – inspiriert von verschiedenen zeitgenössischen Strömungen, gleichzeitig fest in der klassisch-europäischen Tradition verwurzelt.

So ähnelt die Standard-Besetzung (Violine, Klarinette, Fagott, Klavier) stimmlagentechnisch zwar dem klassischen Klavierquartett, ist in ihrer spezifischen Kombination der Instrumente bislang aber einzigartig – ein kollektiver Klangkörper von starker individualistischer Prägung.

Neugier und Lust an unkonventionellen Spielformen führten 2009 zur Gründung dieses mittlerweile projektbezogen-flexiblen Klangkörpers.

Das Wirkungsfeld des Ensembles spannt sich von klassisch-traditionellen Konzerten und zeitgenössischen Programmen über Musikvermittlungsprojekte und Kinderkonzerte bis hin zu spartenübergreifenden Programmen.

Besonderes Vergnügen bereitet dem Ensemble zudem das teils parodistische Arrangieren absurder Stil- und Besetzungskombinationen, die die Musiker auch zu manch vokaler Gratwanderung animieren.

CD-, Rundfunk- und TV-Aufnahmen dokumentieren die Projekte der vergangenen Jahre. Konzerte und Tourneen führten das Ensemble u.a. in die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie Luxembourg, das Konzerthaus Wien, RadioKulturhaus Wien sowie zu Festivals wie dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem Carinthischen Sommer, den Oberösterreichischen Stiftskonzerten, den Salzkammergut Festwochen.

 

Markus Miesenberger

Der lyrische Tenor Markus Miesenberger erhielt seine Ausbildung als Sänger in Wien bei KS Robert Holl, Sebastian Vittucci und Gertrude Schulz sowie in den Fächern Violine und Barockviola in Salzburg, Linz und Wien. Weitere Gesangsstudien führten ihn unter anderem zu Norbert Ernst und Kai Wessel.

Auftritte als Konzert-, Lied- und Opernsänger führten den Künstler durch ganz Österreich, in bedeutende europäische Musikzentren und auch nach Mexiko. So war und ist er neben regelmäßigen Auftritten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus zu Gast bei zahlreichen Festivals (Instituto Nacional de Bellas Artes Mexico City, Festival Oude Muziek Utrecht, MA Festival Brügge, Styriarte, Carinthischer Sommer, Schubertiade Dürnstein, Brucknerfest Linz, Händel-Festspiele Halle, Musica antiqua des bayerischen Rundfunks in Nürnberg, Philharmonie Breslau).

Er musiziert unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Pierre Andre Valade, Ralf Weikert, Andrés Orozco-Estrada, Gunar Letzbor und Rubén Dubrovsky mit Ensembles wie Ars Antiqua Austria, Bach Consort Wien, den Wiener Streichersolisten, dem Wroclaw Baroque Orchestra und der Slowakischen Philharmonie.

Auf der Opernbühne ist Markus Miesenberger vor allem in Rollen des Mozart-Fachs, in Barockopern und mit Partien des 20. Jahrhunderts bzw. mit zeitgenössischer Musik zu erleben.

Engagements führten ihn an die Neue Oper Wien, an das Linzer Landestheater, an das Stadttheater Bozen und zu den Tiroler Festspielen. Bei den Opernfestspielen Bad Hersfeld verkörperte er in Mozarts Cosi fan tutte die Rolle des Ferrando und bei den Donaufestwochen im Strudengau den Gelon in Rainhard Keisers „Der geliebte Adonis“. 2016 gastierte er bei drei Uraufführungen am Theater an der Wien in der Wiener Kammeroper mit der Hauptrolle des Dr. Kross in der Operntrilogie „Hospital“.

Markus Miesenberger ist Preisträger des Franz Joseph Aumann Preises für Neuentdeckungen  und innovative Interpretation von Barockmusik beim internationalen H.I.F. Biber Wettbewerb. Verschiedene CD-Produktionen und zahlreiche Rundfunkübertragungen stehen ebenso im Mittelpunkt seines künstlerischen Wirkens. So erschien 2012 beim Label Challenge Classics die Aufnahme Pro Adventu, bestehend aus Werken von Gregor Werner mit dem Barockensemble Ars Antiqua Austria unter der Leitung von Gunar Letzbor.

2016 und 2017 wurden die Solo CDs Kriegsgeschichten und Liebesabenteuer im Rahmen des Musicalisch-türckischen Eulenspiegels von Georg Daniel Speer mit Ars Antiqua Austria, erschienen bei PANCLASSICS in Koproduktion mit dem BR Klassik, veröffentlicht.

Im Jänner 2018 ist gemeinsam mit der Neuen Wiener Hofkapelle seine neueste Arien-CD mit dem Titel Arias for Silvio Garghetti bei PANCLASSICS erschienen.

CrossNova & Markus Miesenberger
Heidemarie Oberthür
| Mezzosopran
Sabine Nova | Violine
Leonard Eröd | Fagott
Rainer Nova | Klavier
Markus Miesenberger – Tenor