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Literatur / Lesung

Freitag, 17.08.2018 / 19:30

Chris Pichler

„Alte und neue MeisterInnen“

Künstler

Chris Pichler - Lesung

Ein Dialog durch die österreichische Literatur der „alten und neuen“ Gegenwart.

Es geht um große Themen, wie sie von „alten und neuen“ also  früheren und heutigen AutorenInnen aufgegriffen, beschrieben und umgewandelt werden, die zu  Klassikern der österreichischen Literatur geworden sind.

Von Marie von Ebner Eschenbachs Humanismus bis Marlen Haushofers fiktiver Katrastrophenschilderung, die bei  Theodor Kramer und Erich Hackl eine Fortschreibung findet. Peter Altenbergs und Werner Koflers Zugang zu Konsum und Spiel, den Ödön von Horvath und Elfriede Jelinek  anhand der gesellschaftlichen Stellung der Frau und  Kapitalisierung der Liebe hinterfragen. Die Liebe, die bei Josef Roth versäumt, bei Adalbert Stifter (Hagestolz) erzwungen werden soll und in einer grundsätzlichen Verirrung bei Ilse Aichinger mündet.  

Chris Pichler hat eine Auswahl aus Texten und Themen getroffen, die immer auch im Auge behält, von wo wir her kommen und wo wir uns hinbewegen, die für sie von gesellschaftlichem Belang sind und vielleicht sogar gemeinsames Erzählgut geworden sind. Große Themen, unterhaltsame Inhalte, spannende Formate, aus dem Leben genommen, von verschiedenen österreichischen AutorInnen aufgegriffen umgeformt, abstrahiert, hinterfragt, erdacht oder auch erfunden.Alles ist möglich in der Literatur, wie ja auch im Leben selbst.

Details

Chris Pichler ist aus aus verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen wie Salzbaron, Kommissar Rex, Der Elefant, Herzdamen oder Winzerkönig sowie aus zahlreichen preisgekrönten Hörbüchern und Hörspielen bekannt. Von Kritik und Publikum gefeiert sind ihre zahlreichen ausdrucksstarken Soloprogramme, in deren Mittelpunkt Frauen der Zeitgeschichte stehen: Jackie Kennedy, Molly Bloom oder Marie Antoinette. Aber allen voran: Romy Schneider – zwei Gesichter einer Frau, ein Soloabend, mit dem sie in Paris, am Hamburger Schauspielhaus, beim Berliner Ensemble, in Wien, am Grand Théâtre Luxembourg, in Prag, Kopenhagen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, am Schlossparktheater Berlin und bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden gastierte. 2009 wurde sie dafür und für ihre Gesamtleistung als „Schauspielerin des Jahres 2008“ von der ORF-Hörspieljury ausgezeichnet. Und mit dem Solo Ich – Marilyn wurde sie in Berlin, im Theater in der Josefstadt Wien und in Köln gefeiert. Doch nicht nur in Ihren Solo-Programmen setzt sie sich mit historischen Persönlichkeiten auseinander, auch in Wahnfried – Bilder einer Ehe spielte sie am Staatsschauspiel Meiningen eine bedeutende und bekannte Frau: Cosima Wagner, die Frau des Komponisten Richard Wagner (Regie: Jan Steinbach).  Chris Pichler lebt in Wien und Berlin, spielt an vielen renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum (Deutsches Theater Weimar, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt Wien, Festspiele Reichenau, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Schauspiel Frankfurt, Berliner Ensemble, Schauspiel Dortmund, Hans Otto Theater Berlin Potsdam…), wo sie u.a. mit Regisseuren wie Uwe Eric Laufenberg oder Amelie Niermeyer zusammenarbeitet. Die mehrfach mit Preisen (u.a. Prix Italia, Prix Europa, Prix Suisse 2009, Carl Skraup Preis, Theaterpreis der Europäischen Kulturhauptstadt 2009, Deutscher Kritikerpreis 2009, Schauspielerin des Jahres ORF 2009) ausgezeichnete Schauspielerin verfügt über ein großes Charakterrollenrepertoire, dessen Bandbreite von der Klassik bis zur Moderne reicht. Regiearbeiten und Arbeiten mit Musik vervollständigen die künstlerische Karriere von Chris Pichler und lassen sie in ihrer Vielseitigkeit zur Ausnahmeerscheinung werden.

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