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Konzert / Festmesse

Sonntag, 08.07.2018 / 11:00

Chor InnVokal unter der Leitung von Eva Leitner

"Missa Festiva" von John Leavitt

Künstler

Chor InnVokal
Eva Leitner - Musikalische Leitung

Programm

"Missa Festiva" von John Leavitt

Im Festgottesdienst führt der Chor InnVokal unter der Leitung von Eva Leitner die Missa Festiva des amerikanischen Komponisten John Leavitt auf. Dieses moderne Werk zählt zu den bedeutendsten Chorwerken unserer Zeit. Mit seiner ansprechenden Klanglichkeit ist es gekennzeichnet von modernen Rhythmen, ungewohnten Harmonien und meditativen Passagen, was die Komposition sehr reizvoll macht.

Der Chor InnVokal unter der Leitung von Eva Leitner wurde 2014 gegründet und besteht aus Sängerinnen und Sängern der Gesangsklasse der Landesmusikschule Braunau, des Kirchenchores Ranshofen und des Chores St. Joseph. Musikalische Höhepunkte waren die Produktion von Mozarts Zauberflöte, die Aufführung der Messe in B-Dur für Soli, Chor und Bläseroktett von Georg Druschetzky, sowie ein Auftritt im Linzer Dom in Kooperation mit dem Chor St. Josef im Herbst 2015. 2016 sangen sie Chorwerke von Giuseppe Verdi mit dem Orchester der Salzburger Kulturvereinigung (Leitung: Helmut Zeilner) im Großen Saal des Mozarteums, Haydns Missa brevis St. Joannis de Deo im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden und traten im Rahmen eines einzigartigen Projektes der LMS Braunau mit dem Titel Canto & Colore im Herbst 2016 gemeinsam mit der renommierten deutschen Malerin Monika Nagl-E erstmals bei einer Live-Malperformance auf. Am 1. Jänner 2018 wirkten sie beim Neujahrskonzert im Großen Festspielhaus Salzburg gemeinsam mit dem Mozartchor Salzburg und dem Zagreb Philharmonic Orchester unter der Leitung von David Danzmayr mit.

Die Leitung des Ensembles liegt in der Hand der oberösterreichischen Mezzosopranistin Eva Leitner, welche nach ihrem Germanistik und Geschichte-Studium an der Universität Mozarteum Salzburg und in München Gesangspädagogik und Konzertfach Gesang bei Marianne Schartner, Wolfgang Holzmair, Petra Lang und Adrian Baianu studierte. Seit 2007 unterrichtet sie am Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk Gesang und gründete 2014 den Chor InnVokal. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Pädagogin ist sie als Lied- und Opernsängerin international tätig. Als Mezzosopranistin führten sie Werke wie Verdis Requiem, Mahlers 2. Symphonie oder Beethovens 9. Symphonie von Deutschland bis nach Doha (Qatar). Ihr Operndebüt feierte sie 2009 in Der Sonnenkreis in Salzburg, 2010/11 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und am Teatro dell` opera Rom als 4. Magd in Elektra (Strauss) mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Daniele Gatti und Stefan Soltesz. Sie gastierte in den Spielzeiten 2011 sowie 2013 bis 2015 als Fremde Fürstin in Rusalka (Dvorak) und als Mutter in Humperdincks Hänsel und Gretel am Theater Kiel. 2013 sang sie in Lüneburg ihre erste Brünnhilde in Wagners Götterdämmerung (Ausschnitte). Mit namhaften Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Johannes Willig oder James Gaffigan u. a. arbeitete sie erfolgreich zusammen. 2014 entstand gemeinsam mit Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer und Iris Shioling Moldiz (Klavier) die erste CD mit dem Titel Nur wer die Sehnsucht kennt. Seit 2015 ist sie als Konzert- und Liedsängerin immer wieder bei renommierten Festivals zu Gast. Eva Leitner ist zudem seit 2016 Mitglied des Ensembles Ligna+ unter der Leitung von Roland Kastner. 2018 startet sie das zeitkritische Projekt Musik macht Staat / stad gemeinsam mit dem Ensemble Kontraklang. Beschwingte sowie ernste Musik und Texte der Zwischenkriegszeit von Radiosongs und Filmhits bis hin zu klassischen Werken von Křenek oder Hindemith werden neben Texten von Kästner, Brecht, Kraus und Merbaum-Eisinger zu hören sein. Im Kulturhaus Gugg in Braunau, im Kulturhaus Nagl sowie in der LMS St. Georgen wird dieses Programm ab 21. April 2018 zu sehen sein.

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