MENU

Konzert / Konzert

Sonntag, 22.04.2018 / 19:30

Franz Schuh, Suyang Kim, Bernhard Metz & Manuel von der Nahmer

Kammermusik und Texte über die Liebe

Künstler

Franz Schuh - Lesung
Suyang Kim
 - Klavier
Bernhard Metz - Violine
Manuel von der Nahmer - Cello

Programm

Franz Schuh liest Texte über die Liebe: „… und wenn ich dich lieb habe, was geht’s dich an?“

Trio e -moll op.67 für Violine, Violoncello und Klavier von Dmitri Schostakowitsch

Franz Schuh, Philosoph, Schriftsteller, Literaturkritiker, 1947 in Wien geboren, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Von 1976 bis 1980 war er Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, ab 1980 Redakteur der Literaturzeitschrift wespennest.  Bekannt wurde er seit den 1980er Jahren als Literaturkritiker für profil und FALTER sowie als Kolumnist für DIE ZEIT, Neue Zürcher Zeitung und Literaturen. Darüber hinaus ist er als freier Mitarbeiter für Rundfunkanstalten sowie als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst Wien tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod (2011), Sämtliche Leidenschaften (2014), Fortuna. Aus dem Magazin des Glücks (2017). Er wurde vielfach ausgezeichnet; 2017 wurde ihm der Paul Watzlawick-Ehrenring der Ärztekammer Wien verliehen.

Suyang Kim
wurde in Kyoungu/Südkorea geboren. Sie studierte an der Kyonghee Universität in Seoul Konzertfach Klavier und anschließend an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo sie ihre Diplomprüfung mit einem Debüt am Brucknerhaus verbinden konnte. Danach setzte sie ihre Studien in Klavier-Kammermusik bei Till Alexander Körber fort und schloss mit Auszeichnung ab. Rundfunkaufnahmen im ORF-Landesstudio Oberösterreich und bei Ö1. CD-Aufnahmen mit Andreas Pözlberger (Brucknerhaus-Edition), Einspielung der Kubiniana und 60 Schemen von Hans Erich Apostel. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen: u.a. ein Stipendium am Glinka-Konservatorium in Nizhny Novgorod/Russland, den Spezialpreis des Bösendorfer Stipendiums, Preise beim Wettbewerb „Das Podium“ in Linz und den Pasticcio-Preis von Ö1 für die Kubiniana-Einspielung. Konzertauftritte: Mozart Hall Seoul, Concert Hall Nizhny Novgorod, Konzerthaus Luzern, Steinway-Haus Wien, Russisches Kulturinstitut Wien, Theater Odeon Wien, Alte Schmiede Wien, Brucknerhaus Linz, OÖ. Landesmuseum Linz, Schloss Hellbrunn Salzburg, Schloss Goldegg Salzburg, Literaturhaus Salzburg, Osterfestival Hall in Tirol, Kammermusik im Vituskirchlein Regau, als langjährige „Stammkünstlerin“ immer wieder bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden, u.v.a.

Bernhard Metz,
geboren 1973 in Saarbrücken, erhielt seinen ersten Violinunterricht an der von Wolfgang Marschner geleiteten Pflüger-Stiftung in Freiburg. Nach dem Abitur studierte er bei Roman Nodel in Mannheim und Rainer Kussmaul in Freiburg. Schon in frühen Jahren begeisterte er sich für die Kammermusik, was durch regelmäßigen Quartettunterricht u.a. bei Hatto Beyerle (Alban Berg-Quartett) und Walter Levin (La Salle-Quartett) unterstützt wurde. Als Geiger im Armando-Quartett errang Bernhard Metz zahlreiche Preise, wie zum Beispiel den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und den zweiten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Den Haag. Meister- und Kammermusikkurse bei Arthur Silverstein, Denes Szigmondy, Philippe Hirschhorn, dem Cleveland-, Amadeus- und Vermeer-Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab. Bernhard Metz nahm an diversen Festivals, zum Beispiel den Schwetzinger Festspielen teil und befasste sich verstärkt mit der Musik des 20. Jahrhunderts, dies vor allem mit dem Armando-Quartett und dem Ensemble "Est Est Est", das beim Wettbewerb für Junge Kultur in Düsseldorf 1996 mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Als Konzertmeister des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, des Interregionalen Orchesters und der Kammerphilharmonie Baden-Württemberg, sowie mit dem Armando-Quartett sammelte Bernhard Metz Konzert-Erfahrungen im In- und Ausland. 2001 absolvierte Bernhard Metz sein Solistenexamen bei Roman Nodel. Seit 1999 gehört er den Münchner Philharmonikern an und spielt seit 2008 im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Der aus Wuppertal stammende Manuel von der Nahmer erhielt im Alter von neun Jahren seinen ersten Cellounterricht. Nachdem er drei erste Bundespreise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und den ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb "Charles Hennen" in den Niederlanden erhalten hatte, begann Manuel von der Nahmer 1990 sein Studium bei Wolfgang Boettcher in Berlin, das er 1998 mit dem Konzertexamen abschloss. Stipendien der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes führten ihn in den Jahren 1994/95 zu Aldo Parisot an die Yale School of Music, USA. Seither tritt Manuel von der Nahmer als Solist mit zahlreichen Orchestern in Europa und den USA auf. Seit 1997 ist er Mitglied der Cellogruppe der Münchner Philharmoniker.

ANFAHRT

Die nächsten Veranstaltungen