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Konzert / Konzert

Mittwoch, 04.04.2018 / 19:30

Gundula Leitner & Maximilian Flieder

Künstler


Gundula Leitner
- Violoncello
Maximilian Flieder
- Klavier

Programm

Variationen über "Bei Männern, welche Liebe fühlen" und über "Ein Mädchen oder Weibchen" aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" von Ludwig van Beethoven
Sonate C-Dur op. 119 für Violoncello und Klavier Sergei Prokofiev
Pohádka (Märchen) für Violoncello und Klavier von Leoš Janáček               
Sonate Nr. 1 G-Dur für Violine und Klavier, op. 78 von Johannes Brahms

Gundula Leitner, 1989 in Oberösterreich geboren, erhielt ihren ersten Cellounterricht an der Landesmusikschule Neuhofen. In der Folge ging sie ans Brucknerkonservatorium in Linz und studierte Hauptfach Violoncello bei Univ. Prof. Wilfried Tachezi. Im Jahr 2000 setzte sie ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg zunächst im Vorbereitungslehrgang, danach im Konzertfachstudium fort. 2009 wechselte sie in die Klasse von Univ. Prof. Enrico Bronzi. 2011 schloss sie das Bachelorstudium mit Auszeichnung ab. 2012 bis 2013 studierte sie in der Klasse von Univ. Prof. Clemens Hagen, bei welchem sie ihre Masterprüfung mit Auszeichnung abschloss. Sie erhielt ein Arbeitsstipendium vom Wissenschaftsministerium in Wien für ein postgraduiertes Studium im Fach Kammermusik an der Musikuniversität Wien bei Univ. Prof. Johannes Meissl. Gundula Leitner hat mehrere Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Maria Kliegel und Heinrich Schiff besucht. Sie erhielt mehrfach einen 1. Preis und Sonderpreis des Wettbewerbes „Prima la Musica“, einen 3. Preis und Sonderpreis beim „Internationalen Alpen Adria Wettbewerb“ in Gorizia und einen 3. Preis beim „Enrico Mainardi Wettbewerb“ Salzburg. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Orchester Pro Musica Salzburg, dem Sinfonieorchester des Mozarteum Salzburg, dem Universitätsorchester der Stadt Bochum, und diversen Jugendorchestern auf. Konzerte führten sie durch ganz Europa u. a. zu Festivals und in Konzertsäle wie den Gläsernen Saal des Musikvereins Wien, den Großen Saal der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, sowie bei den „Meisterinterpreten von morgen“ im Brucknerhaus Linz, Konzerte im Rahmen der Salzburger Festspiele und dem Edinburgh Festival. Von September 2014 bis April 2015 war sie Akademistin an der Komischen Oper Berlin. Sie substituiert immer wieder bei der Camerata Salzburg, dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Radio Sinfonie Orchester Wien. Ab Juni 2015 ist sie Substitutin bei den Wiener Philharmonikern. 2016-2017 spielte sie mehrere Projekte als Solocellistin an der La Monnaie Oper in Brüssel. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Martin Grubinger, Daniel Auner, Marian und Liv Migdal, Fazil Say, Barbara Bonney und Sophie Pacini. Ebenfalls wichtig war für sie die Zusammenarbeit mit Karl Markovics und Birgit Minichmayr im Rahmen zweier Lesungen.

Maximilian Flieder stammt aus einer Wiener Musikerfamilie und begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu lernen. Bereits mit neun Jahren wurde er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen, wo er zuerst bei Prof. Elisabeth Dvorak−Weisshaar und später bei Prof. Martin Hughes studierte. Nach seinem Abschluss mit Auszeichnung setzte er sein Studium bei Prof. Matti Raekallio an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover  sowie bei Prof. Antti Siirala an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Bei allen Abschlüssen erreichte Maximilian Flieder die Höchstnote. Neben seinem Studium war der der junge Pianist Teilnehmer zahlreicher Meisterkurse, wie etwa bei Peter Frankl, Karl−Heinz Kämmerling und Peter Feuchtwanger. Im Alter von acht Jahren gewann Maximilian Flieder seinen ersten Klavierwettbewerb. Von da an entwickelte er eine rege Konzerttätigkeit, die ihn inzwischen neben häufigen Auftritten in den großen Konzerthäusern Wiens regelmäßig ins nahe wie auch ins ferne Ausland führt. So war er etwa im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus, aber auch in der Philharmonie in Berlin, dem Obecni Dum in Prag, dem Oriental Arts Center in Shanghai, dem Opernhaus in Peking oder der Suntory Hall in Tokio als Solist zu Gast. Aus seinen Auftritten gingen mehrere Rundfunk-, CD- und TV-Aufnahmen hervor. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich der junge Pianist auch leidenschaftlich der Kammermusik und ist so regelmäßig Kammermusikpartner herausragender Musiker, wie etwa von Gustav Rivinius, Daniel Gaede oder Valentina Nafornita.Seit vergangenem Juli ist Maximilian Flieder Träger des Solisten-Förderpreises von Steinway & Sons München.

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