-Konzert

Daniel Hope & Sebastian Knauer

-Stadttheater Gmunden

Mittwoch, 02.08.2017 / 19:30 Uhr

Ticketshop

“A celebration of Joseph Joachim”

Daniel Hope & Sebastian Knauer

Mail-Ticketbestellung


Daniel Hope - Violine
Sebastian Knauer - Klavier


Scherzo aus der F.A.E.-Sonate für Klavier und Violine c-moll WoO 2 von Johannes Brahms
Romanze für Klavier und Violine Nr. 1 Des-Dur op. 22 von Clara Schumann
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 von Johannes Brahms
Auf Flügeln des Gesanges" op. 34 Nr. 2
Hexenlied" op. 8 Nr. 8 (Arrangements für Violine und Klavier) von Felix Mendelssohn Bartholdy
Romanze für Violine und Klavier B-Dur op. 2 Nr. 1 von Joseph Joachim
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 c-moll op. 45 von Edvard Grieg


Der Starviolonist Daniel Hope ist eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Der Brite mit deutsch-jüdischen Vorfahren, feiert in seinen Konzerten mit einem fulminant beherrschten Repertoire von der Klassik bis in die heutige Musik weltweit Erfolge. Der Geiger ist aber nicht nur wegen seiner Musikalität ein gefeierter Solist, Kammermusiker oder Crossover-Projektleiter, sondern begeistert vor allem auch wegen seiner Konzeptkonzerte an der Schnittstelle von Musik, Geschichte und Politik. Sein Engagement für Leben und Werk eines der bedeutendsten Geiger des 19. Jahrhunderts, Joseph Joachim, wird auf dem CD-Album The Romantic Violinist und auch in seinem mit dem renommierten deutschen Pianisten Sebastian Knauer zusammengestellten Programm mit Musik von Joseph Joachim selbst und dessen künstlerischen WegbegleiterInnen Clara Schumann, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy hörbar.

Der britische Geiger Daniel Hope ist seit 25 Jahren als virtuoser Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs. Der Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 ist weltweit bekannt für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke. Daniel Hope ist seit 2007 Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Ab der Saison 2016 wird Daniel Hope Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters sein. Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or des Jahres, den Edison Classical Award, den belgischen Prix Caecilia, sechs ECHO-Klassik-Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Die preisgekrönte Aufnahme von Alban Bergs Violinkonzert wählte das Gramophone Magazine zur „top choice of all available recordings“. Die DG-Veröffentlichung von Max Richters Vivaldi Recomposed, die es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern schaffte – gehört mit über 130.000 verkauften Exemplaren zu einer der meist-verkauften CDs eines klassischen Künstlers. Daniel Hope war Schüler des legendären Geigen-Pädagogen Zakhar Bron. Er tritt regelmässig in den bedeutenden Konzertsälen auf – von der Carnegie Hall bis zum Amsterdamer Concertgebouw - und bei den wichtigsten Festivals der Welt, von Salzburg über Schleswig-Holstein, bis Hollywood Bowl und Tanglewood. Er arbeitet mit Dirigenten wie Kurt Masur, Kent Nagano und Christian Thielemann zusammen und spielt mit den international renommiertesten Orchestern. Sein Engagement für zeitgenössische Musik brachte Daniel Hope in engen Kontakt zu Komponisten wie Schnittke, Takemitsu, Turnage und Kurtág. Die künstlerische Vielseitigkeit des einst jüngsten Primarius’ des Beaux Arts Trios spiegelt sich auch in themenbezogenen Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting, in Rundfunk- und Fernsehmoderationen und in seinen inzwischen vier bei Rowohlt erschienenen Bestsellern wieder. Hope ist seit 2004 Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals (USA). Er spielt die Guarneri del Gesù "Ex-Lipinski" von 1742, die ihm zur Verfügung gestellt wird. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg, kann der Pianist Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 25 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Das seriös wirkende „Understatement“, kombiniert mit höchster Musikalität, prägt sein Spiel und seinen Stil, hat ihm zahlreiche Erfolge eingebracht und seinen Namen in der internationalen Musikwelt etabliert. In über 50 Ländern auf vier Kontinenten hat er bereits konzertiert und besucht dabei immer wieder bedeutende Bühnen, wie das Konzerthaus und die Philharmonie in Berlin, die Kölner und Münchner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London, das Théatre des Champs - Elysées Paris, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus, das Auditori Barcelona, den Sala Verdi Mailand, oder in Übersee den Lincoln Center New York, das Herbst Theater San Francisco, die Knight Concert Hall Miami, das Téatro Municipal in Sao Paulo und Rio de Janeiro, die Oriental Concert Hall in Shanghai, die Forbidden City Concert Hall Peking, die Toppan Hall Tokio oder dem Performing Arts Center Hong Kong. Mit dem Dirigenten Sir Roger Norrington verbindet ihn seit vielen Jahren eine besonders enge Zusammenarbeit und Freundschaft. Bereits 2006 hat er mit ihm und der Camerata Salzburg eine Mozart-CD bei Warner Classics veröffentlicht, die von der ZEIT als eine der besten Mozartaufnahmen aller Zeiten bezeichnet worden ist. 2011 erschien dann bei Berlin Classics eine weitere gemeinsame Aufnahme, Bach & Sons gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester. Auch diese Einspielung erhielt international höchstes Lob. Von „Brilliant“ (Stern) über „Fantastisch“ (Neue Zürcher Zeitung) bis zu „Exzellent“ (Die Presse Wien) mangelte es nicht an Begeisterung der Presse. Im Oktober 2013 erschien die dritte, diesmal von ihm selbst produzierte CD mit Sir Roger Norrington, Vienna 1789 mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven. „Großer Wurf“ (Fono Forum), „Ein Genuss“ (RBB Berlin), „Unglaubliche Anschlagskultur“ (BR Klassik) waren u.a. die jüngsten Zitate der Presse dazu. Sebastian Knauer hat aber auch mit zahlreichen anderen Dirigenten gearbeitet, wie Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Neeme Järvi, Vladimir Fedosseyew, Vladimir Spivakov, Ingo Metzmacher, John Axelrod, Jesús López Cobos, Simone Young, Michael Sanderling oder Jaap van Zweden. Dabei zur Seite standen ihm die Dresdner Staatskapelle, die Bamberger Symphoniker, das NDR Sinfonieorchester, das Konzerthausorchester Berlin, die Hamburger Philharmoniker und Sinfoniker, das Orchèstre Les Siècles, die Real Filharmonia de Galicia, das New York City Opera Orchestra, die Russische Nationalphilharmonie, das Shanghai Philhamronic, sowie das Chamber Orchestra of Europe und die Kammerorchester aus Basel, Wien und Tel Aviv. Sebastian Knauer hat sich über die vielen Jahre auch einen Namen durch seine vielseitige Kreativität in der Programmgestaltung gemacht. Sei es in seinen Solo-Abenden, in denen er stets einen Zusammenhang aller gespielten Werke sucht, oder aber auch in seinen zahlreichen Projekten mit seinem langjährigen Duopartner und Freund, dem Geiger Daniel Hope. Ob in Europa, den USA oder in Japan – das Duo erlebt durchweg Begeisterung von Publikum und Presse. Ihr gemeinsam eingespieltes Projekt „East meets West“ wurde 2005 sogar mit einem Klassik Echo und einer Grammy Nomminierung belohnt. Auch sonst ist Sebastian Knauer der Kammermusik sehr eng verbunden und konzertiert immer wieder in zahlreichen Produktionen mit großartigen Kollegen wie dem Emerson String Quartet, dem Philharmonia Quartett Berlin, den Cellisten Sol Gabetta und Jan Vogler, den Sängern Anne Sophie von Otter, Bernarda Fink, Michael Schade, Olaf Bär und (zu Lebzeiten) Hermann Prey, sowie dem Choreographen John Neumeier und dem Schlagzeuger von The Police, Steward Copeland. Er ist regelmäßiger Gast auf Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, in Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, Klavierfestival Ruhr, Beethovenfest Bonn, Musikfest Bremen, Schubertiade Hohenems, Wien, den Salzburger Festspielen, Gstaad, Vevey/Montreux, Bath, London, Colmar, Lincoln Center New York, Ravinia, Savannah, Santo Domingo sowie dem Shanghai Arts Festival. Das Repertoire von Sebastian Knauer ist daher besonders vielseitig und umfangreich. Immer wieder sucht er neue Schwerpunkte, die er in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt. So hat er 1998 zum 100. Geburtstag von George Gershwin eine CD mit dessen gesamten Solowerk veröffentlicht, unter anderem mit der Klaviersoloversion der Rhapsody in Blue. 2001 kombinierte er die drei großen Amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein, Aaron Copland und Samuel Barber auf einer Aufnahme. Zwischen 1999 und 2002 hat er alle 27 Mozart Klavierkonzerte mit den Hamburger Philharmonikern in einem eigens für ihn organisierten Konzertzyklus gespielt und zudem vom Klavier aus geleitet. 2007 spielte Sebastian Knauer die völlig unbekannte Sonate Oubliée von Franz Schubert als Weltersteinspielung auf CD ein, welche als „Meisterhaft und ein Wunder von großer Eleganz“ von der Presse gelobt wurde. 2009 hat er sich besonders mit Felix Mendelssohn zu dessen 200. Geburtstag auseinandergesetzt, und hat ihm seine Aufnahme Pure Mendelssohn bei Berlin Classics gewidmet, die den „Editor’s choice“ des Gramophone Magazine’s bekam. An vier Abenden hat er 2009 sämtliche Haydn Klavierkonzerte in einem von Ihm programmierten Zyklus mit den Bamberger Symphonikern gespielt und geleitet. Seit 2001 hat er über 25 seiner Wort trifft Musik-Programme geschaffen, in denen er stets einen Komponisten in den Mittelpunkt stellt, dessen Werke selbst spielt und zudem Texte über dessen Leben konzipiert, die von berühmten Schauspielern auf der Bühne rezitiert werden. In über 200 Auftritten dieser Art hat er regelmäßig die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Iris Berben, Gudrun Landgrebe und Barbara Auer an seiner Seite. In besonderen Projekten tritt er außerdem gemeinsam mit dem Golden Globe Gewinner Klaus Maria Brandauer auf. Einige Programme sind auf CD erschienen, so wie Bettina v. Arnim und Ludwig v. Beethoven - In einem Weltmeer von Harmonie bei der Deutschen Grammophon. Die bereits immer vorhandene Begeisterung für das Organisieren, hat Sebastian Knauer 2012 mit der Gründung seines eigenen Festivals mozart@augsburg, dessen Künstlerischer Leiter er zusätzlich ist, bestätigt. Jeweils in der ersten Septemberhälfte, veranstaltet und programmiert er in der Mozartstadt Augsburg Konzerte, wo er Künstler wie András Schiff, Menahem Pressler, Philippe Entre- mont, Sir Roger Norrington, Daniel Hope, Jan Vogler, das Emerson String Quartett, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, das Artemis Quartett, Hannelore Elsner, Klaus Maria Brandauer, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, das Zürcher Kammerorchester oder den Wiener Concertverein präsentiert. Sebastian Knauer lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, in der er 1971 geboren wurde und mit der er familiär seit dem 18. Jahrhundert eng verbunden ist.

Kartenpreis: € 39,-


zurück