-Konzert

Christoph Croisé & Oxana Shevchenko

-Stadttheater Gmunden

Mittwoch, 26.07.2017 / 19:30 Uhr

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Werke von Sergej Prokojew, Frédéric Chopin, Helmut Rogl u.a.

Christoph Croisé & Oxana Shevchenko

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Christoph Croisé -  Violoncello
Oxana Shevchenko - Klavier

Sonate für Cello und Klavier C-Dur, op. 119 von Sergej Prokofjew
Polonaise brillante für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 3 von Frédéric Chopin
Sonate e-moll für Violoncello und Klavier, op. 38 von Johannes Brahms
“Elfentanz” für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 26 von David Popper
Lamento über ein Choralthema für Violoncello und Klavier, op. 44 von Helmut Rogl
"Life Radio Rag", op. 31 von Helmut Rogl

Auf dem Programm stehen Werke von Sergej Prokofjew, Frédéric Chopin, Johannes Brahms und David Popper sowie als Festwochenpremiere zwei Kompositionen des renommierten oberösterreichischen Komponisten Helmut Rogl. Die beiden Stücke wurden schon mehrfach erfolgreich im In- und Ausland aufgeführt und sind auch auf CD erhältlich. Nun erklingen sie erstmals bei den Festwochen. Helmut Rogl wurde kürzlich der Berufstitel Professor für sein kompositorisches Schaffen verliehen.

Der international erfolgreiche Cellist Christoph Croisé, 1993 geboren, gab bereits mit 17 Jahren sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig aufgetreten ist. Weitere Auftritte führten ihn in renommierte Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Wien, die Residenz München, die Capella St. Petersburg und die Philharmonie Baku. Als Solist trat er u.v.a. mit der Camerata Zürich, dem Münchner Rundfunkorchster, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Symphonieorchester der Staatskapelle St. Petersburg, dem Collegium Musicum Basel, dem Kammerorchester der Bayrischen Philharmonie, dem Symphonieorchester Harbin und dem Philharmonischen Orchester Budejovice auf, u. a. unter der Leitung von M. Sanderling, L. Gendre, K. Griffiths, A. Guliyev, A. Ardal, M. Dones und D. Botinis.

Mehrere Live-Übertragungen wurden durch Rundfunk und Fernsehen gesendet, beispielsweise im März 2013 das Schumann Cellokonzert mit dem Münchner Rundfunkorchester durch den Bayrischen Rundfunk. Kammermusikalisch trat Christoph Croisé u. a. mit Dmitri Sitkovetsky, Mayuko Kamio, Alexander Zemtsov, Bartłomiej Nizioł, Oliver Schnyder, Oxana Shevchenko, Nikita Mndoyants, Lorenzo Soulès und Alexander Panfilov auf. Christoph Croisé ist gern gesehener Gast bei zahlreichen Festivals wie u. a. dem Festival Musical Olympus in St. Petersburg, New York und Baku, dem Lucerne Festival, dem Davos Festival Young Artists in Concert, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Schwarzwald Musikfestival, dem Festival de Sully und dem Festival de musique de Wissembourg.

Christoph Croisé erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sieben Jahren bei Katharina Kühne. Seit 2007 wird er von Alexander Neustroev unterrichtet. Seit 2013 studiert Christoph bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin. Massgebende künstlerische Impulse erhielt er ausserdem durch Steven Isserlis, Michael Sanderling, David Geringas, Walter Grimmer und Frans Helmerson.

Er ist Gewinner des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb "Schoenfeld International String Competition" in Harbin/China, 2016, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb "Manhattan International Music Competition" 2016, des 3. Preises beim Internationalen Carlos Prieto Competition Morelia/Mexico 2016, des 1. Preises am Internationalen "Salieri-Zinetti" Wettbewerb in Verona/Italien 2016, des 1. Preises beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2015, des 1. Preises beim internationalen Wettbewerb „Petar Konjovic“ in Belgrad 2009 und des 1. Preises beim internationalen Wettbewerb „Ibla Grand Prize“ in Sizilien 2010. 2015 und 2016 gewann Christoph Croisé den Studienpreis des Migros-Kulturprozent und ist seit 2016 in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozent aufgenommen.

Im Mai 2015 wurde seine Debut CD mit Oxana Shevchenko beim Label Quartz Classics veröffentlicht. Christoph Croisé spielt ein Goffriller Violoncello, welches im Jahre 1712 in Venedig gebaut wurde.

Die international erfolgreiche Konzertpianistin und Kammermusikerin Oxana Shevchenko stammt aus Alma-Ata in Kasachstan. Ihre Ausbildung zur Konzertpianistin erhielt sie in Moskau, London und Lausanne. 2010 gewann sie den 1. Preis beim Scottish International Piano Competition. 2011 veröffentlichte sie ihr Debutalbum mit Werken von Shostakovich, Mozart, Liszt und Ravel. Sie ist u.a. Gewinnerin des 1. Preises beim International Premio Franz Liszt Competition, in Italien 2015, des 1. Preises und der Goldmedaille beim Chappel Piano Competition, Großbritannien, 2013 sowie des 1. Preises beim Sheepdrove Piano Competition, Großbritannien, 2012. 2016 gewann sie gemeinsam mit dem Cellisten Christoph Croisé, den 1. Preis beim Salieri-Zinetti International Chamber Music Competition in Verona-Mantua, Italien. 

Oxana Shevchenko gab mit neun Jahren ihr Debut als Konzertsolistin mit dem Staatsorchester Kasachstan; ihr Bühnendebut im "Westen" gab sie 2004 in Vilnius mit dem Litauischen Staatlichen Symphonieorchester. Seither ist sie mit zahlreichen Symphonieorchestern weltweit aufgetreten, u.a. mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Radio Symphonie Orchester Pilsen, dem Orchestre National de Lorraine, dem Sendai Philharmonic Orchestra, dem Norrlands Operan Symphony Orchestra und der Filarmonica de Stat Transilvania. Sie hat u.a. mit den Dirigienten Vladimir Ashkenazy, Martyn Brabbins, Pascal Verrot, Koji Kawamoto, Rumon Gamba, Emmanuel Siffert, Tolepbergen Abdrashev und Anatoly Levin zusammengearbeitet.

Konzerthöhepunkte waren in jüngster Vergangenheit ihre Auftritte im Sydney Opera House, in der Wigmore Hall und der Cadogan Hall sowie im Royal Albert Hall Elgar Room in London, beim Luzern Festival, beim Sion Festival in Wallis, Schweiz, in der Großen Halle des Konservatoriums Moskau, der Hong Kong City Hall, im Teatro Colsubsidio de Bogotà, im Teatro Nacional de Panamá sowie den Glasgow City Halls.

Oxana Shevchenko ist kammermusikalisch mit Partnern wie Ray Chen, Narek Hakhnazaryan, Alena Baeva, Christoph Croisé, Isabel Villanueva, dem Kopelman Quartet und dem Brodsky Quartet tätig.

Kartenpreis: € 32,-


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