Hinweise auf weitere Veranstaltungen in der Region

Poxrucker Sisters am Feuerkogel und am Gmundnerberg

Poxrucker Sisters

Berglufttourkonzert mit den Poxrucker Sisters am Feuerkogel

Zeit: Sonntag, 2. Juli 2017, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Talstation Feuerkogel
Veranstalter: Ferienregion Traunsee

Programmablauf:
14:00 Uhr Treffpunkt Talstation Feuerkogel Seilbahn, anschließend Bergerlebnis mit den Poxrucker Sisters
17:00 Uhr kulinarische Bergjause inkl. 1 Getränk im Berggasthof Edelweiss
18:30 Uhr Konzert der Poxrucker Sisters
Ende: ca. 20:00 Uhr, Talfahrt mit der Feuerkogel Seilbahn

Preis pro Erwachsenen inkl. aller Leistungen: € 50.-
Preis pro Kind inkl. aller Leistungen: ab € 28.-

Berglufttourkonzert mit den Poxrucker Sisters am Gmundnerberg

Zeit: Sonntag, 17. September 2017, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Berghasthof Urzn
Veranstalter: Ferienregion Traunsee

Programmablauf:
15:00 Uhr Bergasthof Urzn, anschließend Bergerlebnis mit den Poxrucker Sisters
17:00 Uhr kulinarische Bergjause inkl. 1 Getränk im Berggasthof Urzn
18:30 Uhr Konzert der Poxrucker Sisters
Ende: ca. 20:00 Uhr

Preis pro Erwachsenen inkl. aller Leistungen: € 33.-
Preis pro Kind inkl. aller Leistungen: ab € 16,50

 
Informationen: info@traunsee.at; 07612 74451 oder www.traunsee.at

Ildikó Raimondi, Herbert Lippert, Sankt Florianer Sängerknaben & Jugendorchester IOIA

OMIA - Operette Made In Austria

Zeit:
Dienstag, 15. August, 19:30 Uhr
Ort: Toscana Congress Gmunden mit Live-Übertragung in den Toscanapark

Operette Made In Austria. Ein innovatives, modernes Operettenprojekt. Ein Versuch, die Operette neu zu positionieren und definieren. Ihrem Charme, Ihrer Genialität und Ihrer Brillanz neu zu begegnen, mit unseren Mitteln, unseren Ideen, unserer Energie und Freude.

Konzept: Ildikó Raimondi, Herbert Lippert & Manfred Corrine


Ildikó Raimondi
- Sopran
Herbert Lippert - Tenor
Johannes Wildner - Dirigent
Sankt Florianer Sängerknaben
Jugendorchester IOIA
International Orchestra Institute Attergau - A Project of the Vienna Philharmonic
Manfred Corrine - Konzeption und Visualisierung


In den letzten Jahren entwickelten sich eine „Operettensehnsucht“ und ein  Verlangen, Operette in höchster Qualität zur Aufführung zu bringen. Wo, wenn nicht in Österreich, dem Ursprungsland der Operette, sollte diese Sehnsucht gestillt werden.

Das Konzert - eine Zeitreise in drei Teilen

Der erste Teil widmet sich der Zeit der „Goldenen Operette“ - mit ihren brillanten und erfolgreichen Komponisten Johann Strauß und Carl Michael Ziehrer. Es erklingen Klassiker wie Wiener Blut, Liebe, schöne, alte Donaustadt oder Ball bei Hof und entführen die Konzertbesucher sogleich in einen Abend großer Gefühle und unvergessener Melodien.

Der zweite Teil bezieht sich auf die „Silberne Operette“ des frühen 20. Jahrhunderts mit Ihren Superstars Leo Ascher und Oscar Straus. Der musikalischen Reise zu Liebeslist und Liebeszwist mit der Arie Lied der Prinzessin, Wiener Walzer oder Schenk mir Deinen Rosenmund wird die bildende Kunst in Form des österreichischen Expressionismus gegenübergestellt.

Der dritte Teil wird der Emigration vieler Komponisten wie Emmerich Kálmán und Paul Abraham, dem damit verbundenen Ende der Glanzzeit der Operette sowie dem musikalisch genialen Aufbäumen des „verbliebenen“ Komponisten Franz Lehár gewidmet. Mit Freunde, das Leben ist lebenswert oder Leise schwebt das Glück vorüber werden die Konzertbesucher nicht nur beschwingt in den Abend entlassen, sondern mit einem modernen Arrangement in Form eines Medleys (mit der Musik von Paul Abraham) wieder in das 21. Jahrhundert geleitet.

Ein atemberaubendes Bühnenbild durch aufwändige Videoprojektionstechniken und spektakuläres Lichtdesign bieten die Möglichkeit, das Kaiserreich, die Zwischenkriegszeit und die Gegenwart visuell ineinander verschmelzen zu lassen.

Unterstützt von moderner, multimedialer Technik erlebt das Publikum eine Operettengala mit bekannten und in Vergessenheit geratenen Melodien von Johann Strauß bis Paul Abraham in einer erfrischenden musikalischen Umsetzung.

Im Mittelpunkt der Aufführung stehen die Sopranistin Ildikó Raimondi, der Tenor Herbert Lippert und die Sankt Florianer Sängerknaben.

Ildikó Raimondi, Kammersängerin, Solistin der Wiener Staatsoper, ist nicht nur eine gefeierte Sängerin auf der Opernbühne, sondern auch eine gesuchte Liedinterpretin und Konzertsängerin. Seit 1991 gehört sie der Wiener Staatsoper an. An diesem Haus hat sie bisher mehr als 50 Opernpartien gesungen. Gastspiele führten die in Wien lebende Künstlerin unter anderem an die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Bayerische Staatsoper München, an das Opernhaus Zürich und in diesem Jahr erstmals an das Bolschoi Theater in Moskau. Ihre Liederabende im Wiener Musikverein und in vielen Städten des In- und Auslands setzen immer wieder Maßstäbe der Interpretation und Programmgestaltung. Im Rahmen eines größeren wissenschaftlichen Lied-Projekts gab Ildikó Raimondi die Sammlung der 41 Goethe-Lieder des tschechischen Komponisten Wenzel Johann Tomaschek heraus. Ihre Projekte umfassten in der jüngeren Vergangenheit u. a. Liederabende bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, beim Beethovenfest Bonn, in der Philharmonie Luxemburg sowie Konzerte mit den Wiener Philharmonikern unter Leopold Hager in Rom sowie mit der
Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Zubin Mehta. An der Wiener Staatsoper war Ildikó Raimondi in jüngster Zeit als Dame (Cardillac), Donna Elvira (Don Giovanni), Rosalinde (Die Fledermaus), Pamina (Die Zauberflöte), Alice (Falstaff), Musetta (La Bohème) sowie in der Uraufführung von Iván Eröds Kinderoper Pünktchen und Anton zu erleben. In Budapest sang Ildikó Raimondi kürzlich im Palast der Künste die Gräfin in Capriccio und gastierte als Arabella an der Ungarischen Staatsoper. Ildikó Raimondi ist Österreichische Kammersängerin und Integrationsbotschafterin.

Der gebürtige Linzer, ehemalige Wiener Sängerknabe und Grammy-Preisträger Herbert Lippert zählt zu den gefragten Tenören unserer Zeit. Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Aufnahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meistersinger von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Vor allem in Werken Mozarts ist der Künstler an den wichtigsten Opernhäuser aufgetreten. Seine enge und freundschaftliche Verbindung zu den Wiener Philharmonikern führte zur Gründung eines eigenen Ensembles „Herbert Lippert und seine Philharmonischen Freunde“, das sich der „Entarteten Operette“ widmet. Zu den großen Erfolgen am Liedsektor zählen Liederabende mit Wolfgang Sawallisch , Maurizio Pollini und Fabio Luisi. Im Moment widmet er sich dem Liedgesang in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Eduard Kutrowatz. Bei der Eröffnungspremiere der neuen Wiener Staatsoperndirektion sang er im Oktober 2010 in Hindemiths Cardillac den „Offizier“ unter Franz Welser-Möst. Es folgten Auftritte als „Erik“ im fliegenden Holländer, als „Matteo“ in Arabella , als „Jim Mahoney“ in Mahagonny, als „Eisenstein“ in der Fledermaus, als „Loge“ im Rheingold, als „ Bacchus“ in Ariadne auf Naxos und als „Peter Grimes“ in der gleichnamigen Oper. In der Spielzeit 2015/2016 ist er unter anderem wieder als „Erik“ im fliegenden Holländer, „Golyzin“ in Chowanschtschina und als „King of Naples“ in The Tempest zu hören. Herbert Lippert hat über 300 Tonträger aufgenommen, unter anderem mit Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Julius Rudel, Riccardo Muti, Fabio Luisi, Sir Simon Rattle, Wolfgang Sawallisch und Sir Georg Solti.

Johannes Wildner studierte Dirigieren, Violine und Musikwissenschaft in Wien und in Italien und ist heute einer der führenden österreichischen Dirigenten seiner Generation. Seine Zeit als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Orchesters der Wiener Staatsoper prägte seinen Dirigierstil und sein Musizieren nachhaltig. Nach Positionen als Chefdirigent der Prager Staatsoper und als Erster Ständiger Dirigent der Oper Leipzig war Johannes Wilnder von 1997 bis 2007 Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen (Recklinghausen, Deutschland), das auch das Opernorchester des Theaters in Gelsenkirchen ist. Von 2010 bis 2014 war Johannes Wildner Erster Gastdirigent des BBC Concert Orchestra in London. Seit 2014 ist er Intendant des Opernfestivals Oper Burg Gars und Universitätsprofessor für Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Er steht regelmäßig am Pult großer Opernhäuser, wie des New National Theatre Tokyo, des Teatro Carlo Felice in Genua, der Arena di Verona, der Oper Leipzig, der Oper Graz, des Salzburger Landestheaters sowie der Staatsopern Prag und Zagreb. Er dirigiert bedeutende Orchester wie das London Philharmonic und das Royal Philharmonic Orchestra, die St. Petersburger Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Dresdner Philharmoniker, das Orchestra Sinfonica Siciliana (Palermo), das Bergen Philharmonic Orchestra, die Wiener Symphoniker, das Tokyo Philharmonic, das China und das Hongkong Philharmonic oder das Shanghai Symphony Orchestra. Johannes Wildner hat mehr als 100 CDs, DVDs und Videos aufgenommen, darunter die Gesamtaufnahmen der Fledermaus, live-Mitschnitte von Carmen, Nozze di Figaro und Cosi fan tutte, sowie die 3. und 9. Symphonie von Anton Bruckner, das Gesamtwerk für Klavier und Orchester von Robert Schumann mit dem Pianisten Lev Vinocour Beethovens Violinkonert (Solist: Alexandre Ca Costa) und 7. Symphonie mit dem Taipei Symphony Orchestra, ebenso wie Werke von vergessenen Komponisten wie D´Erlanger und Braunfels mit dem BBC Concert Orchestra.

Der seit 1071 bestehende Knabenchor, dem auch Anton Bruckner angehörte und zu dessen Kernaufgaben seit Jahrhunderten die Gestaltung der Kirchenmusik in St. Florian gehört, konzertiert heute in der ganzen Welt. Die Sankt Florianer Sängerknaben haben bei bedeutenden Musikfestspielen (u. a. Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Festival d’Aix en Provence) mitgewirkt und arbeitet immer wieder mit den berühmtesten Orchestern (u. a. Wiener Philharmoniker, Cleveland Orchestra,…) und Dirigenten zusammen. Franz Welser-Möst, ehemaliger Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, ist Ehrenpräsident des Vereins „Freunde der St. Florianer Sängerknaben“. Solisten der St. Florianer Sängerknaben singen häufig die für Knaben vorgesehenen Rollen. Der Chor der Sängerknaben tritt entweder als reiner Oberstimmenchor oder als gemischter Chor – zusammen mit dem vorwiegend aus ehemaligen Sängerknaben bestehenden Männerchor – auf. Die reichhaltige Diskographie der St. Florianer Sängerknaben umfasst nicht nur traditionelle österreichische Musik, Volks- und Weihnachtslieder, sondern auch Aufnahmen Alter Musik in Zusammenarbeit mit renommierten Spezialensembles auf historischen Instrumenten. Künstlerischer Leiter ist seit dem Jahr 1983 Franz Farnberger, der nach seinen Studien in Wien acht Jahre lang als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben tätig war und der auch an der Anton Bruckner Universität unterrichtet.

Freier Eintritt